Goliath gegen Goliath / Köln II gewinnt Nachholspiel
(29.01.10) Schauplatz des absoluten Spitzenspiels in der Futsal-WFLV-Liga ist am morgigen Samstag die Sporthalle des St. Mauritz-Gymnasiums. Hier trifft ein Goliath der Liga auf den anderen – der Deutsche Rekordmeister UFC Münster steht dem aktuellen Deutschen Meister gegenüber. Punktgleich, denn mit je 16 Zählern liegen beide Teams aktuell in der Liga gleich auf. Die übrigen Spiele drohen da fast schon zur Nebensache zu werden.
Es geht in diesem Vergleich vordergründig um die Westdeutsche Meisterschaft. Wer hier gewinnt, dem scheint der Titel in NRW kaum zu nehmen sein. Doch der Titelgewinn hätte Folgen: „Wir witzeln mit unseren Freunden vom UFC schon. Denn wer Meister wird, der muss womöglich im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen die sehr stark einzuschätzende Eintracht aus Frankfurt antreten“, hätte eine Niederlage laut Georgios Efthimiou von den Panthers durchaus auch etwas für sich. Dem Westdeutschen Vize-Meister würde das Hamburger Team Yasar bevorstehen. Keine ganz so große Herausforderung. „Aber wer verliert schon gerne“, meint auch UFC-Präsi Georg von Coelln. Beide spielen also auf Sieg, weshalb die Zuschauer sich auf ein klasse Spiel freuen dürfen. Anstoß ist 13.30 Uhr.
Das Rahmenprogramm jedoch ist ebenfalls nicht uninteressant. Schaffen es Holzpfosten Schwerte als Fünftplatzierter (gegen Gastgeber SF Uni Siegen) und die Panthers Köln II auf Rang vier (gegen Gastgeber Mauritz), ihre Spiele zu gewinnen, dann könnte das die Quali für die nächste Saison in der WFLV-Liga entscheidend beeinflussen. Denn parallel in dazu treffen die beiden Verfolger aus Essen und von den Düsseldorfer Futsallions aufeinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Ein Blick auf die
Tabelle zeigt, dass hier eine Sieben-Punkte-Zäsur entstehen könnte.
Nachholspiel in Siegen
Am Mittwochabend holten die SF Uni Siegen und die Futsalpanthers Köln II ihre Partie vom dritten Spieltag nach. Die Kölner hatten am Ende knapp mit 6:5 die Nase vorn. „Am Ende waren wir alle total platt“, musste Alexander Kleemann und seine nur vier Mitspieler ganz schön schuften. Viermal geriet Köln in Rückstand, glich viermal aus. Das 5:4 von Friedrich Kasten war die erste Kölner Führung, das 6:5 von Patrick Heinemann bedeutete schließlich den Sieg.






















