Bezirksliga 10
Hauenhorsts Neu-Coach Jochen Jahnke im Interview
von Nicolas Hendricks
(21.06.11) Germania Hauenhorst ist in den letzten Jahren zu einer echten Fahrstuhlmannschaft gereift. Nach dem Bezirksliga-Aufstieg 2008 stiegen die Rheinenser im darauffolgenden Jahr denkbar knapp wieder ab. 2010 folgte souverän der direkte Wiederaufstieg, allerdings war man in der jetzt zu Ende gegangenen Bezirksliga-Spielzeit weitestgehend chancenlos, es folgte ein erneuter Abstieg. In der kommenden Saison wollen die Germanen in der Kreisliga A wieder eine gewichtige Rolle spielen. Dafür verpflichtete der Verein mit Jochen Jahnke einen neuen Coach. Wir sprachen mit dem 54-Jährigen B-Lizenz-Inhaber über seinen neuen Verein und die Ziele für das kommende Spieljahr.
Jochen, zuletzt trainierten Sie die U19 vom FC Eintracht Rheine in der A-Jugend-Westfalenliga. Wie groß ist die Umstellung für Sie persönlich?
Es ist schon ein Sprung und etwas anderes, nun ein Senioren-Team in Eigenverantwortung zu trainieren. Jugendliche sind häufig etwas naiv und launisch. Bei Seniorenteams hat man mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Spieler fehlen aus beruflichen Gründen oder können nicht trainieren, weil sie studieren.
Warum zieht es Sie nun zur Germania nach Hauenhorst?
Der Verein hat einfach ein super Umfeld und ist eine gute Kreisliga A-Adresse. Für mich ist das ein Top-Einstieg in den Erwachsenenfußball. Außerdem ist die Mannschaft intakt, keiner der Jungs wechselte nach dem Abstieg. Das hat mich zusätzlich beeindruckt.
Zuletzt ließen Sie beim FC Eintracht Rheine immer mit Viererkette spielen. Ist das auch in der Kreisliga praktikabel?
Auf jeden Fall. Wir haben einige Spieler im Kader, die dieses System auch schon so gespielt haben. Wir werden also definitiv mit einer vierer Abwehrkette in die Saison gehen.
Wen sehen Sie in der Favoritenrolle für die kommende Spielzeit und wo kann Germania am Ende landen?
Ich denke, und das haben die vergangenen Jahre auch gezeigt, dass die Mannschaften aus Laer, Metelen und Horstmar wieder eine gute Rolle spielen werden. Dazu kommen Nordwalde und wir als Bezirksliga-Absteiger. Unter diesen Mannschaften wollen wir uns etablieren, Platz fünf ist das Saisonziel. Wenn wir einen Lauf bekommen, ist vielleicht sogar mehr drin. Allerdings hat man in der abgelaufenen Spielzeit gesehen, was passiert, wenn man zu viele Verletzte hat.








































