Bezirksliga 10
Costa Fetsch: „Im Sommer ist Schluss“
(10.11.10) Als Wacker Mecklenbeck im Sommer 2005 aus der Bezirksliga in die Kreisliga A abstieg, da begann Costa Fetsch sein Werk. Seither setzte der heute 41-Jährige auf junge entwicklungsfähige Spieler – und hat damit Erfolg. Es folgte der direkte Wiederaufstieg im Sommer 2006. Danach hielt er mit den Lila-Weißen vier Spielzeiten lang die Klasse, teilweise erst in letzter Sekunde. „Das ist natürlich nicht spurlos an mir vorbei gegangen“, erklärte er nun. Am gestrigen Dienstagabend gab Fetsch dann vor der Mannschaft bekannt: „Im Sommer ist Schluss bei Wacker“. Gleiches gelte auch für Co-Trainer Mario Zohlen und für den Sportlichen Leiter der Teams, Thomas Schulz.
„Nach sechs Jahren ist der Zeitpunkt gekommen, loszulassen“, begründete Fetsch seine Entscheidung, „wir Trainer haben erreicht, was wir wollten, haben die jungen Spieler einen Schritt voran gebracht. Doch viele habe bislang nur uns als Seniorentrainer kennen gelernt.“ Nun soll also ein anderer den nächsten Schritt mit der Mannschaft vollziehen. „Es muss ein neuer Trainer her. Ein anderer Typ mit neuen Herausforderungen“, weiß der scheidende Coach um die Anforderungen an seinen Nachfolger.
Angst vor dem Verfall
Bis zum Sommer will Fetsch aber noch seine gesamte Energie in die Restsaison stecken, denn mit einem Abstieg will er sich nicht verabschieden. „Für unseren Verein mit den gegebenen Möglichkeiten ist der Klassenerhalt immer ein Erfolg“, weiß der C-Lizenz-Inhaber. Zu seiner Mission zählt aber auch, dass die Mannschaft nach seinem Abschied nicht auseinander bricht. „Natürlich ist die Angst da, aber ich werde mein Bestes geben, dass das nicht passiert.“
Fetsch selbst weiß noch nicht, wie es in der kommenden Saison bei ihm weiter geht. Auch ein Jahr Pause könne in Frage kommen. Bei Wacker laufen hingegen die Planungen schon auf Hochtouren. „Wir sind schon in Gesprächen, haben sowohl mit einem internen als auch mit einem externen Kandidaten gesprochen“, erklärte Jan Möllers, Vorsitzender der Fußballabteilung bei Wacker. „Gerne würden wir bis Ende November einen Kandidaten präsentieren“, so Möllers. Spätestens bis zu den Stadtmeisterschaften soll aber der Neue vorgestellt werden.









































