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Arminia gegen ISV: Das Derby-Doppelinterview

(19.08.10) Seit der Bezirksliga-Saison 1997/98 hat es das Ibbenbürener Derby auf Meisterschaftsebene nicht mehr gegeben. Jetzt, mehr als zwölf Jahre danach, kommt es wieder zum Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Heimrecht hat Liga-Neuling Arminia, die ihr letztes Heimderby gegen die Spielvereinigung mit 0:5 verlor. In der aktuellen Tabelle sind beide Teams noch gleich auf, denn beide starteten mit einem 1:1 in die Spielzeit. Vor dem Spiel sprach heimspiel-online mit den Trainern Peter Schmidt und Reinhold Meckelholt, der Chef-Coach Ralf Janning (Urlaub) am Sonntag an der Seitenlinie erneut vertritt.


Es ist das erste Ibbenbürener Derby in der Meisterschaft seit über zwölf Jahren, ist das für alle Beteiligten ein ganz besonderes Spiel?

Schmidt (Arminia): Für Spieler und Zuschauer schon, für den Trainer nicht unbedingt. Denn es geht wie in jedem anderen Spiel ja nur um drei Punkte. Viele Spieler kennen sich untereinander gut, sind früher zusammen zur Schule gegangen oder haben immer noch den gleichen Freundeskreis. Deswegen sind die Jungs sicherlich noch einen Tacken motivierter als sonst. In der Stadt Ibbenbüren sind das nun mal die beiden großen Vereine. Das ist hier für einige wie Dortmund gegen Schalke, also hoffen wir auf viele Zuschauer.

Meckelholt (ISV): Derbys haben immer ihren gewissen Reiz. Der Konkurrenzkampf hier in Ibbenbüren war aber immer da. Ganz gleich, ob man in derselben Liga gespielt hat oder nicht. Jetzt kommt es also endlich wieder dazu.

Was denken sie vor dem Spiel über ihren Gegner?

Meckelholt (ISV):
Die Arminen werden auch im eigenen Stadion tief stehen, davon gehen wir aus. Trotzdem waren sie in der Vorwoche beim 1:1 in Rheine mit drei Stürmern nach der Halbzeitpause erfolgreich und haben ausgeglichen.

Schmidt (Arminia): Meiner Meinung nach gehört der ISV unter die ersten Drei bis Fünf in der Bezirksliga. Die sind individuell einfach besser als wir und werden vorne voll draufgehen. Deswegen sollten wir zusehen, die Niederlage in Grenzen zu halten.


Was haben sie sich mit ihrer Mannschaft vorgenommen?  

Schmidt (Arminia): Wir sind Außenseiter. Unser Rezept lautet also: Gut stehen, schnell umschalten und dann unsere schnellen Stürmer einsetzen. Wir haben als Aufsteiger ja nichts zu verlieren.

Meckelholt (ISV):
Wir wollen nach dem zweiten Spieltag vor den Arminen stehen, also das Spiel gewinnen. Deswegen werden wir von Beginn an Druck machen und zusehen, dass wir die drei Punkte in Ibbenbüren (zögert und lacht)... ich meine, beim ISV behalten.

 

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