Bezirksliga 10
Wilpsbäumer sorgt für spätes Glück
(14.11.10) So spät hat wohl selbst Bernd Wilpsbäumer noch nicht getroffen. Mit einem Doppelschlag in der sechsten und siebten Minute der Nachspielzeit sorgte Wackers Goalgetter für den verdienten Sieg gegen äußerst defensive Gäste.
"So etwas habe ich in der Bezirksliga noch nie gesehen. Die standen mit acht, neun Leuten vor dem eigenen 16er und haben alles dicht gemacht. Wirklich Wahnsinn", berichtete Wackers Trainer Costa Fetsch nach dem 3:1-Erfolg gegen Arminia Ibbenbüren.
Diese Taktik ging lange auf. Mecklenbeck gelang es während der regulären Spielzeit nur einmal, Ibbenbürens Abwehrriegel zu knacken. Nils Möllers war der Torschütze (27.). Dabei war Wacker in den ersten 45. Minuten überlegen, Fetsch hatte sogar einen "Klassenunterschied" gesehen. Nach dem Seitenwechsel fand Ibbenbüren dann besser in die Partie und kam durch Mark Walkenhorst folgerichtig zum Ausgleich (68.). "Zu diesem Zeitpunkt gar nicht unverdient", wie Fetsch nach dem Schlusspfiff anmerkte.
Ein Schock brachte die Gäste dann aus dem Konzept: Einer ihrer Spieler bekam Herzrasen und musste vom Platz. Nach einer 15 minütigen Spielunterbrechung - er wurde zunächst am Spielfedrand behandelt und dann per Krankenwagen in die Uniklinik gebracht - ging es weiter und Wilpsbäumer schoss Wacker zum Sieg.
"Als er raus musste, hatten wir schon dreimal gewechselt und mussten zu zehnt zu Ende spielen. Außerdem war das natürlich auch ein Schlag für die Moral", erklärte Ibbenbüens Trainer Peter Schmidt nach dem Spiel. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er aber grundsätzlich zufrieden: "In der zweiten Halbzeit war das okay. Ein Punkt wäre verdient gewesen", fand Schmidt.
Wacker Mecklenbeck - Arminia Ibbenbüren 3:1 (1:0)
1:0 Möllers (27.), 1:1 Walkenhorst (68.),
2:1 Wilpsbäumer (90.+6), 3:1 Wilpsbäumer (90.+7)








































