Bezirksliga 10
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
(13.03.11) Ein Sprichwort sagt: "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen". Mühsam ernährt sich auch Arminia Ibbenbüren. Beim 0:0 gegen Borussia Münster sammelten die Arminen den 23. Punkt. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt damit sechs Zähler. Außerdem hat Ibbenbüren noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Für Peter Schmidt kein Grund, durchzuatmen und die Arme hinter dem Kopf zu verschränken. "32, 33 Punkte braucht man mindestens, um drin zu bleiben. Wahrscheinlich sogar 35", vermutet Ibbenbürens Trainer.
Die Taktik, mit er diese Marke erreichen will, ist eigentümlich: "Wir spielen in jedem Spiel auf einen Punkt, nie auf drei", sagt Schmidt und begründet das wie folgt: "Man muss das spielen, was man kann. Bei uns heißt das; 'hinten dicht'. Warum sollen wir nach vorne Druck machen und dem Gegner ins offen Messer laufen? Dann haben wir am Ende keinen Punkt. So wie wir spielen, holen wir eben öfter einen Punkt und wenn wir Glück haben, kommt mal ein Dreier bei 'rum. So sind wir letztes Jahr aufgestiegen und so bleiben wir dieses Jahr auch drin."
Die Kritik der gegnerischen Mannschaften, Ibbenbüren tue nichts fürs Spiel, stört Schmidt dabei überhaupt nicht: "Das wollen wir ja auch gar nicht. Was zählt, ist das Ergebnis. Wir wollen einen Punkt und keinen Schönheitspreis. Außerdem spornt es uns an, wenn der Gegner schon in der Halbzeit meckert und sagt, 'die können ja gar nichts'."
Mit dieser altbewährten Taktik machten die Gäste auch den Borussen das Leben schwer. "Wir wurden für den läuferischen Aufwand, den wir betrieben haben, nicht belohnt", sagte Andrea Balderi nach dem Schlusspfiff. Für Borussias Coach aber kein Grund für schlechte Laune: "Die Personallage hat heute einfach nicht mehr her gegeben. Wir sind nicht enttäuscht."
Borussia Münster – Arminia Ibbenbüren 0:0








































