Bezirksliga 10
Tag der traurigen Torhüter
(20.03.11) Die Partie an der Egelshove war wahrlich kein Spiel für Torhüter. "Wir haben heute Eishockey gespielt. Oder Handball", sagte FCE-Coach Norbert Tillar angesichts der Torflut beim Duell gegen Wacker Mecklenbeck. Am Ende stand seine Mannschaft etwas sicherer auf den Kufen und gewann die Partie mit 5:4 (2:2). "Wacker hätte aber ein Unentschieden verdient gehabt", gestand Tillar.
Torjäger Bernd Wilpsbäumer brachte die Gastgeber nach einer schönen Vorlage von Marius Schulz früh in Führung (11.), Martin Große-Scharmann legte den zweiten Treffer nach (27.). Doch Rheine schlug zurück: Sascha Pakularz bediente Alexander Hollermann, der den Anschlusstreffer erzielte (36.). Kurz vor dem Seitenwechsel übernahm Hollermann dann die Rolle des Passgebers und legte Stefan Schmitz das 2:2 auf (41.).
Auch in Durchgang zwei ging das muntere Scheibenschießen weiter. Und wieder war Wacker zu erst am Zug. Philipp Schäper hieß diesmal der Torschütze (51.). Lang währte die Freude nicht: Max Stermann aus spitzem Winkel (54.) und aus 18 Metern per Freistoß (57.) brachte Rheine wieder in Führung. Bernd Wilpsbäumer (68.) und Sascha Pakularz (74.) sorgten schließlich für den Endstand.
"Wir haben nach vorne ein super Spiel gemacht und waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Aber wenn du vier Tore machst und dann nicht gewinnst, darfst du dich auch nicht beschweren", sagte Wackers Trainer Costa Fetsch nach dem Schlusspfiff. "Unsere Abwehr war heute der reinste Hühnerhaufen."
Wacker Mecklenebck – Eintracht Rheine II 4:5 (2:2)
1:0 Wilpsbäumer (11.), 2:0 Große-Scharmann (27.),
2:1 Hollermann (36.), 2:2 Schmitz (41.),
3:2 Schäper (51.), 3:3 Stermann (54.),
3:4 Stermann (57.), 4:4 Wilpsbäumer (68.),
4:5 Pakularz (74.)








































