Bezirksliga 10
Arminen lassen den Sieg einmal vorne und einmal hinten liegen
(15.05.11) Es hätte der große Befreiungsschlag sein können. Mit einem Sieg bei GW Rheine hätte Arminia Ibbenbüren einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen und das Abstiegsgespenst schon zwei Wochen vor Saisonschluss beinahe sicher vertreiben können. Am Ende mussten sich die Arminen aber mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. Und das hatte Gründe.
Zunächst hätte Stefan Drieschner mit dem 4:2 für die Entscheidung sorgen können, doch Ibbenbürens Zehner vergab die große Chance. Dann blieb Torhüter Georg Rohlmann bei einer Freistoßflanke, die durch den Fünfer segelte im Kasten, statt die Kugel aus der Luft zu fischen. Ricardo Faria da Silva erzielte drei Minuten vor dem Ende per Kopf den Ausgleich für Rheine. "Wenn ein Freistoß von außen in den Fünfer kommt, kann man als Torwart schonmal hingehen. Das Ding nehme ich auf meine Kappe", sagte Rohlmann im Gespräch mit HEIMSPIEL-Online. Drieschner wollte seine ausgelassene Chance dagegen lieber nicht kommentieren.
"Im Ergebnis können wir mit dem Punkt aber gut Leben", erklärte Trainer Peter Schmidt. "Für uns hat sich ja nichts geändert. Wir brauchen weiterhin einen Sieg aus den letzten beiden Spielen."
Für Gegner GW Rheine ist die Saison dagegen eigentlich schon gelaufen. Allerdings könnten die Schotthocker in den letzten beiden Partien das Zünglein an der Waage im Kampf um den Landesligaaufstieg spielen. Die Elf von Michael Fleddermann empfängt am kommenden Sonntag die Zweitvertretung der Sportfreunde Lotte und tritt am letzten Spieltag bei Preußen Borghorst an. "Wir habe in der Aufstiegsfrage keinerlei Präferenzen und werden uns in beiden Spielen so gut wie möglich präsentieren", versicherte Rheines Coach schonmal vorab.
GW Rheine - Arminia Ibbenbüren 3:3 (1:1)
1:0 Sampaio (29.), 1:1 Ullrich (36./FE),
2:1 Sampaio (46.), 2:2 Hölscher (70.),
2:3 Walkenhorst (81.), 3:3 da Silva (84.)








































