Bezirksliga 10
Fleddermanns glückliches Händchen
(05.09.10) Es war eng. Verdammt eng. Doch am Ende gab es im Stadtderby zwischen GW und Amisia Rheine nur einen Sieger: Die Elf aus dem Schotthock. "Das war ein richtig hartes Stück Arbeit. Aber letztlich haben wir verdient gewonnen - und das ist es, was zählt", sagte Trainer Michael Fleddermann nach dem Spiel.
Im ersten Durchgang kamen die Gäste besser aus den Startlöchern und gingen kurz vor der Pause durch einen zweifelhaften Foulelfmeter in Führung. Die Freude währte nicht lang. René Jarvers glich in der Nachspielzeit mit einem direkt verwandelten Freistoß aus. "Der war zwar gut geschossen, aber unhaltbar? Ich weiß nicht...", urteilte Fleddermann.
In Durchgang zwei hatten die Gastgeber Übergewicht, erspielten sich aber nur wenige Chancen. Am Ende half "das Glück des Tüchtigen", wie Fleddermann es formulierte. Der eingewechselte Daniel Kühs verlängerte eine Jarvers-Flanke per Kopf zum 2:1 ins Amisen-Netz (87.).
Gäste-Trainer Thomas Spölming war nach dem Schlusspfiff ziemlich angefresen. Seine Mannschaften habe in einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe zwar gut mitgehalten und im Großen und Ganzen unglücklich verloren. "Aber davon können wir uns nichts kaufen und deshalb bin ich natürlich auch nicht zufrieden", so Spölmings Fazit.
GW Rheine - Amisia Rheine 2:1 (1:1)
0:1 Ottenhues (42./FE), 1:1 Jarvers (45.+2), 2:1 Kühs (87.)































