Bezirksliga 10
Wilpsbäumer und das Glück
(06.03.11) Etwas Glück und die Torjägerqualitäten von Bernd Wilpsbäumer bescherten Wacker Mecklenbeck im Nachholspiel gegen Westfalia Hopsten einen 1:0-Auswärtssieg. Wackers Topstürmer nutzte fünf Minuten vor dem Abpfiff ein Mißverständnis in Hopstens Abwehr und erzielte das Goldene Tor.
Beide Mannschaften taten sich schwer auf dem tiefen Hopstener "Acker" (Costa Fetsch) ein ansehnliches Fußballspiel aufzuziehen. Viel Kampf, viel Krampf, dazu jede Menge lange hohe Bälle und ein paar Querschläger. "Die meisten Angriffe waren Zufallsprodukte", berichtete Gäste-Trainer Costa Fetsch.
"Aus dem Spiel heraus gab's eigentlich nur drei Chancen und die hatte alle Hopsten", so Fetsch weiter. "Von daher war der Sieg für uns schon etwas glücklich." Dementsprechend empfand sein Hopstener Pendant Reinhard Klaas die Niederlage als "äußerst bitter".
Die beste Hopstener Chance vergab Florian Menger, der Lukas Hendricks im Tor der Mecklenbecker aus sechs Metern genau in die Arme schoss (65.). Auf der anderen Seite war Bernd Wilpsbäumer mal weider eiskalt. Bei einem hoch in den Strafraum geschlagenen Ball stimmte die Zuordnung in Hopstens Abwehr. Wackers Goalgetter angelte sich die Kugel und versenkte zum 1:0-Siegtreffer.
Einen Vorwurf wollte Hopsten Coach seiner Mannschaft trotz der Pleite nicht machen: "Die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Leider haben sie sich selbst nicht dafür belohnt", lautet Klaas' Fazit.
Westfalia Hopsten – Wacker Mecklenbeck 0:1 (0:0)
0:1 Wilpsbäumer (84.)








































