Bezirksliga 10
Heimspiel-Tipp: Ausfahrt Autobahnkreuz
von Nicolas Hendricks
(19.07.11) Sommerpause schön und gut. Doch die Vorfreude auf die neue Saison hat die meisten schon ergriffen. Auch uns. Deshalb wagen wir schon mal einen groben Ausblick auf die Spielzeit 2011/12, schätzen die Chancen der einzelnen Teams ein und begeben uns sogar auf das dünne Eis, das Endklassement zu tippen.
Oberes Drittel:
Knapp schrammten die SF Lotte II in der abgelaufenen Spielzeit am Landesliga-Aufstieg vorbei. In der kommenden Saison geht die Elf von Trainer Hans Georg Pohlmann trotz einiger Kaderveränderungen als einziger Top-Favorit ins Bezirksliga 10-Rennen. Zu Recht wie wir meinen, diesmal packt es die Truppe vom Autobahnkreuz und verlässt die Liga. Dahinter findet mit dem FC Eintracht Rheine II ein zweites Reserve-Team seinen Platz in der Spitzengruppe. Amisia Rheine verstärkte sich mit Marco Castanheira und Mario Brinkmann vom SV Mesum aus der Landesliga, auch dem Team von Thomas Spölming trauen wir wieder einiges zu.
Wacker Mecklenbeck ist durch die externe Neuzugänge Julian Langner (FC Gievenbeck), Christian Krabbe (Emsdetten 05) und Zico Hesse (Borussia Münster) noch besser besetzt als im Vorjahr. Auch Daniel Schwinning und Tristan Zellner sind nach ihren langwierigen Verletzungen wie Neuzugänge. Für die größte Überraschung in 2011/12 könnte Aufsteiger Westfalia Kinderhaus aus dem Kreis Münster sorgen. Nach 23-jähriger Bezirksliga-Abstinenz schwimmt Westfalia auf einer Euphoriewelle und verfügt über viel Qualität im Kader.
Mittelfeld:
Wenn alles passt, spielen auch GW Rheine und GW Gelmer eine gute Rolle in der Bezirksliga 10. Favorisiert sind sie allerdings nicht. Gelmers wichtigster Neuzugang ist Trainer Costa Fetsch, der Holger Nischk beerbt und an die erfolgreiche Vorsaison der Grün-Weißen will. Er bringt Offensivmann Mariusz Ambrozuk von Wacker Mecklenbeck mit, der den Abgang von Top-Stürmer Sören Velling kompensieren soll.
Relativ konstant blieben die Kader von Vorwärts Wettringen und Aufsteiger Arminia Ochtrup beisammen, dort rücken vor allem junge Kräfte aus der hauseigenen Fußball-Schmiede nach. Abgänge und externe Verstärkungen gibt es sowohl beim TuS Altenberge als auch bei Borussia Münster en Masse. Alle sechs Mannschaften haben am Ende mit dem Abstieg aber unserer Meinung nach wohl eher weniger am Hut.
Unteres Drittel:
Der Ibbenbürener SV entkommt mit einem furiosen Schlussspurt auch in der kommenden Saison dem Abstiegsstrudel, das hat schon Tradition. Aufsteiger Telekom-Post SV Münster erreicht unter Neu-Trainer Dirk Egbringhoff wegen des großen Umbruchs in diesem Sommer sein Ziel nicht und steigt ab. Eng wird es zudem für die spielerisch eher schwächeren Teams von Arminia Ibbenbüren und Westfalia Hopsten. Wobei die Hopstener Fangemeinschaft auch in diesem Jahr alles daran setzen wird, ihre Mannschaften zum Sieg zu schreien.
Der sympathische Aufsteiger Teuto Riesenbeck aus dem Kreis Tecklenburg ist vielen noch unbekannt und geht als Außenseiter in die Saison. Vielleicht gar keine schlechte Ausgangsposition für die Mannschaft von Spielertrainer Christoph Büscher.
Die Abschlusstabelle laut Heimspiel-Tipp:
1. SF Lotte II
2. FC Eintracht Rheine II
3. Amisia Rheine
4. Wacker Mecklenbeck
5. Westfalia Kinderhaus
6. GW Rheine
7. GW Gelmer
8. Vorwärts Wettringen
9. TuS Altenberge
10. Borussia Münster
11. Arminia Ochtrup
12. Ibbenbürener SV
13. TPSV Münster
14. Westfalia Hopsten
15. Teuto Riesenbeck
16. Arminia Ibbenbüren








































