Bezirksliga 10
Drittes Derby, dritter Sieg
Von Nils Tyczewski
(30.10.11) Wacker Mecklenbeck hat nach den Erfolgen gegen Westfalia Kindérhaus (7:1) und GW Gelmer (3:2) auch das dritte Münsteraner Stadtderby für sich entschieden. Das klare 4:1 (0:2) war der vierte Sieg in Serie für die Elf von Bodo Gadomski.
Schon nach vier Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz - Top-Stürmer Bernd Wilpsbäumer hatte wieder zugeschlagen. "Das kann ich nicht verstehen. Wir haben in der Kabine noch über Wilpsbäumer gesprochen. Das frühe Gegentor hat unser taktisches Konzept natürlich über den Haufen geworfen", haderte Post-Coach Dirk Egbringhoff.
In der Folge spielte Wacker seine Überlegenheit dann gekonnt aus. Kurz vor der Pause legte Wilpsbäumer gekonnt quer und der mitgelaufene Nils Möllers konnte ohne große Mühe zum 2:0 einschieben (42.). Auch den dritten Treffer erzielte ein Wackeraner. Der Jubel fiel allerdings aus. Daniel Schwinning hatte ins eigene Netz getroffen (66.). Eine Minute später stellte Möllers den Zwei-Tore-Abstand wieder her (67.), ehe Zico Hesse drei Minuten vor dem Abpfiff den Schlußpunkt setzte(87.).
"4:1 hört sich deutlicher an, als es war", sagte Post-Coach Egbringhoff. "Wacker spielt richtig guten Fußball. Aber ich mache meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment. Das war eine absolut engagierte Leistung."
Auch sein Gegenüber war zufrieden: "Das war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft ist weiter auf einem guten Weg", sagte Bodo Gadomski. Wackers Trainer hatte vor dem Spiel einige personelle Veränderungen vorgenommen: So überzeugte Florian Müsker im Tor ebenso, wie Daniel Schwinning, ´der auf dem Flügel ordentlich Dampf machte. Ein weiteres Sonderlob erntete Nils Möllers. Eigentlich im Mittelfeld zu Hause, spielte er diesmal an der Seite von Bernd Wilpsbäumer im Sturm. Das Ergebnis war ein schöner Doppelpack. "Das hat er hervorragend gemacht", sagte Gadomski.
Telekom-Post SV Münster – Wacker Mecklenbeck 1:4 (0:2)
0:1 Wilpsbäumer (4.), 0:2 Möllers (42.),
1:2 Schwinning (66./ET), 1:3 Möllers (67.),
1:4 Hesse (87.)








































