Bezirksliga 10
Westfalias Rückkehr wird zum Horror-Trip
von Sascha Keirat
(21.08.11) Die große Vorfreude auf die Bezirksliga-Saison ist den Kinderhausern direkt zu Beginn im Halse stecken geblieben. Gegen Wacker Mecklenbeck verkaufte sich der Aufsteiger phasenweise desolat und kassierte eine 1:7 (0:3)-Heimpleite.
Die Mecklenbecker waren insgesamt das ballsicherere und gedankenschnellere Team. Außerdem schlugen sie am Angriff eiskalt zu, machten aus acht Großchancen sieben Tore. Den Reigen eröffnete Westfalias Robert Werning, der einen Passversuch von Nils Möllers ins eigene Tor beförderte. Bis zur Pause erhöhten Zico Hesse nach Zuspiel von Philipp Schäper und Bernd Wilpsbäumer, der eine Möllers-Flanke einköpfte, auf 3:0. Die dickste Chance für Kinderhaus ließ Gerrit Göcking verstreichen (30.).
Hoffnung schwindet schnell
Besser machte es kurz nach Wiederanpfiff Thomas Eichler, der nach Freistoß von Marcel Pielage per Kopf zum Anschluss traf. Die Westfalia schöpfte noch einmal Hoffnung, machte Druck. Doch nach einem Ballverlust im Aufbau durch Pielage passte Marius Schulz auf Möllers, der zum 4:1 traf. Die Moral der Gastgeber war gebrochen und Wacker durfte sich vorne austoben. Hesse verwertete ein Schulz-Zuspiel, Schulz eines von Christian Krabbe und dieser wiederum schloss ein Solo zum Endstand ab.
Nach seinem ersten Ligaspiel mit Wacker war Trainer Bodo Gadomski natürlich hochzufrieden. „Aber dadurch sind wir jetzt nicht automatisch Titelfavorit und Kinderhaus Abstiegskandidat. Besonders defensiv gibt’s für uns noch einiges zu verbessern.“ Sein Gegenüber Carsten Kruth zollte dem Gegner Respekt, bemängelte bei seiner Elf zu viele Fehler im zentralen Mittelfeld. „Aber mir ist es lieber, dann auch so deutlich zu verlieren, damit die Spieler merken, was Sache ist.“
Westfalia Kinderhaus – Wacker Mecklenbeck 1:7 (0:3)
0:1 Werning (15.ET), 0:2 Hesse (26.),
0:3 Wilpsbäumer (39.), 1:3 Eichler (49.),
1:4 Möllers (56.), 1:5 Hesse (68.),
1:6 Schulz (70.), 1:7 Krabbe (79.)









































