Bezirksliga 10
Stadtderby mit hoher Intensität – der Fußball bleibt auf der Strecke
von Julian Franke
(28.08.11) Fußballerisch war das Stadtderby zwischen Arminia Ibbenbüren und der SV Ibbenbüren kein besonders ansehnliches Spiel. Vielmehr boten beide Teams den Zuschauern im Schierloher Stadion hohen Einsatz, Intensität, Spannung und Kampf.
Die Gäste von der SV gingen die Partie verhalten an und waren darauf bedacht, in der Defensive kompakt zu stehen. „Wir wussten, dass die Arminia fußballerisch mehr Qualität hat“, schätzte SV-Trainer Peter Schmidt den Gegner richtig ein. Seine Taktik ging lange erfolgreich auf. Die Arminia rannte an und die Spielvereinigung versuchte sich in der Offensive im Kontern. Aus dem Spiel entwickelte sich wenig Gefährliches. So musste eine Freistoßflanke für das erste Tor herhalten. Arminias Sebastian Ullrich bewies guten Riecher und stand goldrichtig (43.).
Basler ist der Nutznießer
Für die zweite Hälfte waren die Gäste gefordert. Die Angriffsbemühungen der jetzt offensiver agierenden Spielvereinigung verpufften aber immer wieder. Trainer Schmidt sah ein „total schlampiges Passspiel“ bei seinen Akteuren. Zumindest ein Angriff war flüssig und bedeutete für die SV den viel umjubelten Ausgleich. Eine Kombination über außen mit einer präzisen Flanke schloss Daniel Lürwer aus vier Metern erfolgreich ab (68.) Die Freude währte nicht lange. Durch einen Fehler im Aufbauspiel durch Stefan Meyhöfer spielte die Arminia die unsortierte Gäste-Abwehr klassisch aus. Arminias Benjamin Basler war der Nutznießer (70.).
In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten keine wirklichen Chancen mehr. Schmidt sah eine „optisch überlegene Arminia“, die jetzt nach zwei Siegen von der Tabellenspitze grüßt, attestierte seinem Team eine „gute kämpferische Leistung“.
Arminia Ibbenbüren – SV Ibbenbüren 2:1 (1:0)
1:0 Ullrich (43.), 1:1 Lürwer (68.),
2:1 Basler (70.)








































