Bezirksliga 10
Das große Herz des Robert Marxen
Von Nils Tyczewski
(25.09.11) GW Gelmer war am 6. Spieltag vor dem gegnerischen Tor gnädig gestimmt. Allen voran Robert Marxen gab sich große Mühe zu beweisen, dass er ein echter Gutmensch ist. "Mindestens drei Dinger hätte er machen müssen", berichtete sein Trainer Costa Fetsch nach dem Schlusspfiff. Weil Hopsten durch die Tore von Alex Riechmann (44.), Sebastian Gähr (55.) und Dirk Jansing (74.) aber ohnehin schon gestraft war, verzichtete Marxen - vermutlich vom Mitleid überwältigt - darauf, sein Torekonto in die Höhe zu schrauben.
Andere waren weniger selbstlos. Zum Beispiel Alex Riechmann. Der vollendete eine sehenswerte Kombination nach einer tollen Flanke von Sebastian Gähr unmittelbar vor der Pause zum 1:0. "So ein Tor freut jeden Trainer. Das war ein super Spielzug", jubilierte GW-Coach Costa Fetsch.
Auch Sebastian Gähr konnte Marxen in puncto Nächstenliebe nicht das Wasser reichen. Statt sich ein Beispiel an seinem Teamkameraden zu nehmen und in der 55. Minute einen Stolperer vorzutäuschen, den Pfosten anzuvisieren oder die Kugel einfach in die Wolken zu jagen, köpfte Gähr einen Eckball zum 2:0 über die Linie.
Und auch Dirk Jansing war die eigene Torquote wichtiger, als der Schutz der Ibbenbürener Gefühle. Er besorgte nach 74 Minuten den 3:0-Endstand. "Wir haben gegen einen nicht all zu starken Gegner verdient gewonnen", lautete das Fazit von GW-Coach Fetsch.
Arminia Ibbenbüren - GW Gelmer 0:3 (0:1)
0:1 Riechmann (44.), 0:2 Gähr (55.),
0:3 Jansing (74.)








































