Bezirksliga 10
Münster-Derby: Die Punkte bleiben an der Egelshove
Von Nils Tyczewski
(09.10.11) "Wackers Sieg geht in Ordnung. Aber ein Punkt war für uns drin." So lautete das Fazit von Gelmers Trainer Costa Fetsch nach der 2:3-Niederlage in Mecklenbeck.
Eigentlich hatte er einen klaren Plan, um an seiner alten Wirkungsstätte zum Erfolg zu kommen: "Wir haben 3-4-3 gespielt, wollten kompakt stehen und die Außenbahnen dicht machen, weil Wacker da sehr viel Druck macht. Das ist und auch gut gelungen. Bis auf zweimal", berichtete Fetsch nach dem Schlusspfiff. Für Mecklenbecks Top-Stürmer Bernd Wilpsbäumer war das genug, um mal wieder einen Doppelpack zu schnüren und sein Team auf die Siegerstraße zu bringen.
Zuerst waren allerings die Gäste am Zug. Dirk Jansing passte in die Mitte, Niklas Brüning schoss zum 1:0 ein (11). Dann schlug Wilpsbäumer zu und drehte die Partie noch vor der Pause (28./38.). Als Gelmers Christian Probst Mitte der zweiten Hälfte eine Hereingabe von Philipp Schäper zum 1:3 ins eigene Tor abfälschte, schien die Partie gelaufen. Doch die Gäste steckten den Kopf nicht in den Sand. "Da muss ich den Jungs ein großes Kompliment machen. Die haben bis zur 90. Minute alles versucht", lobte Fetsch.
Und beinahe hätte es am Ende doch noch zu einem Punkt gereicht. Marius Ambrozuk, wie Fetsch vor der Saison aus Mecklenbeck zu den Grün-Weißen gewechselt, verkürzte zwei Minuten vor dem Abpfiff auf 2:3. In der Schlusssminute trudelte ein abgefälschter Schuss von Dirk Jansing dann nur um Zentimeter am Pfosten vorbei.
"Nach dem 1:1 hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Wir waren fußballerisch die bessere Mannschaft und wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet haben wir auch verdient gewonnen", erklärte Wackers Trainer Bodo Gadomski. "Jetzt freuen wir uns auf das Spiel in Ochtrup. Ich kenne deren Trainer Stefan Dinkhoff gut. Wir haben uns schon das eine oder andere heiße Match geliefert." Daran kann auch Dinkhoff sich noch gut erinnern: "Ich war Trainer in Steinfurt, Gadomski bei Münster 08. Meistens ist er deprimiert nach Hause gegangen. Ich glaube er träumt nachts von mir."
Wacker Mecklenbeck– GW Gelmer 3:2 (0:2)
0:1 Brüning (11.), 1:1 Wilpsbäumer (28.),
2:1 Wilpsbäumer (38.), 3:1 Probst (60./ET),
3:2 Ambrozuk (88.)








































