Bezirksliga 10
"Stevens-Methode" reicht für einen Punkt
Von Nils Tyczewski
(16.10.11) Ein halbes Dutzend Gegentore hatte Westfalia Hopsten vor einer Woche bei Arminia Ibbenbüren kassiert. Für Trainer Reinhard Klaas lag das Hauptaugenmerk im Heimspiel gegen GW Rheine daher vor allem auf einer stabilen defensive. "Wir haben letzte Woche derbe einen auf die Mütze bekommen. Deswegen wollten wir nach der Huub-Stevens-Methode "Die Null muss stehen" agieren und dem Gegner möglichst wenig Chancen lassen", erklärt Westfalias Coach die Taktik.
Seine Mannschaft hielt sich weitgehend an des Trainers Anweisungen, kam auf der anderen Seite auch nicht zu einem eigenen Torerfolg, sodass der Befreiungsschlag im Tabellenkeller aussblieb. Auch die Gäste sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden: "Wir treten momentan auf der Stelle. Wir rufen einfach nicht das ab, was wir können", haderte GW-Coach Michael Fleddermann.
Dabei hatte seine Mannschaft im ersten Durchgang die klareren Chancen. Erst scheiterte Kevin Drews im Eins-gegen-Eins an Hopstens Keeper Patrick Donnermeyer, dann zielte er bei einem Volleyschuss übers Tor. Die dritte gute Gelegenheit hatte Kapitän Rene Jarvers, der aber nur die Latte traf. "Nach dem Seitenwechsel haben wir uns dann Hopstens Spiel angepasst. Da ging es nur noch hoch und weit", berichtet Fleddermann.
Negativer Höhepunkt der Partie war die Rote Karte, die Rheines Kevin Drews nach dem Schlusspfiff kassierte. Den Satz "Schiri, was bist Du denn für 'ne Pfeife", fasst eben nicht jeder Referee als Kompliment auf...
Westfalia Hopsten - GW Rheine 0:0








































