Derbytime in Westkirchen
(10.09.10) Das kann man mal getrost als Derby abstempeln. Westkirchen gegen Ostenfelde. Die beiden Ortschaften trennen gerade einmal ganze drei Kilometer voneinander. Die Stimmung in den idyllischen Dörfern knistert und die Vorfreude auf Sonntag ist fast greifbar. Eine volle Hütte ist garantiert. Das letzte Ligatreffen der beiden Teams liegt immerhin schon zwölf Jahre zurück, mit ganz schlechten Erinnerungen für den TSV. 1998 gewann Westkirchen ebenfalls in der A-Liga mit 2:1 gegen den Nachbarn und schoss Ostenfelde dadurch in die B-Liga. Trainer auf Seiten von Westkirchen war damals übrigens kein geringerer als Friddy Hofene, heutiger Coach von Ostenfelde.
„Das Derby ist natürlich ein echtes Highlight. Es wird ein richtiger Fight. Wir werden vor heimischer Kulisse alles versuchen, um als Sieger vom Platz zu gehen“, gibt GW-Coach Jürgen Kuzniacki die Richtung vor. Dabei plagen ihn allerdings arge Verletzungssorgen. Robin Westhues ist angeschlagen, hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Noch schlechter ist es um die Ukiqi-Brüder und Tobias Lange bestellt, die allesamt die Woche über nicht trainieren konnten. Dennoch gibt sich Kuzniacki kämpferisch: „Noch habe ich bei allen einen Funken Hoffnung. Und sonst müssen es eben die Elf richten, die noch gesund sind.“
Entspannter gestaltet sich die Personallage beim TSV. Bis auf Mittelfeldregisseur Alex Deitert, der diese Woche leicht angeschlagen beim Training aussetzte, stehen Hofene alle Spieler zur Verfügung. „Alex hat letztes Wochenende gegen Amelsbüren gespielt und hatte danach wieder Schmerzen. Ich hoffe natürlich, dass er spielen kann.“ Was die Partie gegen Westkirchen betrifft, erwartet er einen heißen Tanz: „Das wird sehr schwierig. Westkirchen wird von der ersten Minute an richtig heiß sein. Wir müssen kühlen Kopf bewaren und unser Spiel durchziehen, dann können wir auch aus Westkirchen etwas mitnehmen.“
Heimspiel-Tipp: Ein rassiges Derby findet keinen Sieger – 2:2-Unentschieden































