Umstrittene Rote als Knackpunkt im Spitzenspiel
Von Sascha Keirat
(02.11.11) Das Wochenende lief für Concordia Albachten II wie gemalt. Im Topspiel bei Portu Münster fuhr das Team um Spielertrainer Michael Overwaul ein 3:0 (0:0) ein, zudem verlor der Konkurrent vom FC Mecklenbeck III. Der Sieg bei Portu kam allerdings nicht ohne Diskussionsstoff zustande.
Denn ihren Knackpunkt erlebte die Partie, die Portu eine Halbzeit lang dominiert hatte und durch Miguel Cavacho oder Benjamin Böller in Führung hätte gehen können, kurz vor dem Pausenpfiff: Nach einem Albachtener Stürmerfoul führte Bruno da Silva den Freistoß schnell aus, schoss dabei einen Gegenspieler an und sah glatt Rot. Für die Hausherren völlig unverständlich und auch für die Gäste nicht ganz nachvollziehbar.
Joker Lünenborg schlägt doppelt zu
Doch die Entscheidung war gefallen und in der Folge kippte das Spiel immer weiter in Richtung der Concorden. Die verhielten sich, wie schon im ersten Durchgang, passiv und lauerten auf Konter. Und die kamen mit der Zeit. Der eingewechselte Lukas Lünenborg besaß eine Riesenchance, doch der Ball wurde auf der Linie geklärt. In der 56. Minute klappte es dann aber, Lünenborg erzielte das 1:0 und sein Team ließ sich nicht lange Zeit, um nachzulegen.
Tim Schröder verwandelte den Nachschuss einen Elfmeters, den Portu-Keeper Jose Carlos Cacao David gegen Schulze-Hillert pariert hatte (62.). Sieben Minuten danach gelang Lünenborg sein zweites Tor zur endgültigen Entscheidung. Der Frust saß tief bei den Gastgebern, Augustinos Zisopoulos sah Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung (80.).
„Natürlich war die erste Rote der Knackpunkt und sehr unglücklich. Wir haben uns aber insgesamt auch zu blöd angestellt“, resümierte Coach Manuel Pazes. Sein Gegenüber Overwaul war natürlich bester Laune: „Der Spieltag hat Spaß gemacht.“
Portu Münster – Concordia Albachten II 0:3 (0:0)
0:1 Lünenborg (56.), 0:2 Schröder (62.),
0:3 Lünenborg (69.)








































