Winterzeit schlägt zu – ESV wacht spät auf
Von Sascha Keirat
(02.11.11) Eine seltsame Partie erlebten die Drittvertretungen des TuS Saxonia und des ESV am Sonntag. Die überlegenen Gastgeber dominierten die Eisenbahner eine Hälfte lang, führten bereits mit 3:0, um am Ende mit 3:4 als Verlierer vom Platz zu gehen. „Die Zeitumstellung hat uns anscheinend nicht gut getan, meine Spieler waren erst nach der Halbzeit richtig auf dem Platz“, so die Erklärung von ESV-Trainer Andree Weelborg.
Die Saxonen waren nah dran an ihrem ersten Heim-Punkt der Saison. Der Start gelang trotz großer Personalprobleme vorzüglich, als Avdullah Naser bereits in der vierten Minute zum 1:0 einnetzte. Timo Bedi. Leihgabe der ersten Mannschaft, traf weitere zweimal, sodass Saxonia schon wie der Sieger aussah. Doch kurz vor der Pause erwachte der Gast, schaffte durch Noel Gaß den Anschluss.
Der diente als Startsignal für die Aufholjagd. Aus der Kabine kamen die Gäste wie verwandelt und schafften innerhalb von zehn Minuten den Ausgleich durch zwei Tore von Andreas Stork (48./55.). Bei den Saxonen schwand mit zunehmender Spieldauer die Kraft, so schlichen sich viele Fehler ein. In der 79. Minute bestrafte der ESV das mit dem 4:3 durch Sebastian Köhn, das den Endstand bedeutete.
Der Kreuzbandriss von Stürmer Susivan Thurairajah nach einem Zusammenprall mit TuS-Keeper René Zeiger überschattete den Erfolg der Gäste. Dennoch bleiben sie im Verfolgerfeld der Spitzengruppe.
TuS Saxonia III – ESV Münster III 3:4 (3:1)
1:0 Naser (4.), 2:0 Bedi (14.),
3:0 Bedi (25.), 3:1 Gaß (41.),
3:2 Stork (48.), 3:3 Stork (55.),
3:4 Köhn (79.)








































