Marathon legt Einspruch ein
(29.09.10) Mit 2:4 unterlag Marathon Münster am Sonntag beim IKSV Münster. Doch in den Augen der Marathonis wurde die Partie unter unregulären Bedingungen ausgetragen. Deshalb hat der Verein nun eine Beschwerde an den Fußballkreis geschickt.
Marathon-Coach Mustafa Müller ärgerte sich maßlos: „In der Einladung hieß es, dass wir auf Rasen spielen würden.“ Kurzfristig ging’s dann doch auf Asche an der Sentruper Höhe. „Aber der war Platz war nicht abgekreidet, außerdem lagen jede Menge Kastanien, Eicheln und Äste darauf. Unsere Mannschaft war total verunsichert“, so Müller.
Fünf Verletzte
Für IKSV-Coach Larbi Bouneddar klingt das nach einer Schutzbehauptung: „Es gab keine strittigen Entscheidungen wegen der Linien, die sind nur sauer, weil sie verloren haben.“ Müller beklagte in der Begegnung allerdings fünf Verletzte, die er zum Teil auf die Platzverhältnisse zurückführt, „außerdem wusste unser Torwart nie, wann er rauskommen sollte und wann nicht, weil der Strafraum überhaupt nicht zu erkennen war.“
Die Aussicht, dass die Beschwerde zum Erfolg führt, scheint aber gering, zumal sie erst im Nachhinein formuliert wurde. Staffelleiter Helmut Götz: „Ein solcher Einspruch muss immer vor der Partie schriftlich beim Schiedsrichter eingereicht werden, im Nachhinein geht es nicht mehr.“ Müller habe sich zwar zuvor mündlich beim Spielleiter beschwert, sein Team aber aus der Befürchtung antreten lassen, dass eine Geldstrafe und/oder Punktabzug folgen könnten.








































