Kreisliga A / Bezirksliga 10
Letzte Saison noch Kreisliga A: Wilpsbäumers unglaubliche Quote
(23.09.10) Nach der abgelaufenen Saison zog Bernd Wilpsbäumer einen Schlussstrich unter seine 18 Jahre bei Borussia Emsdetten. „Der Aufwand war einfach zu groß“, begründete der mittlerweile in Münster lebende Sport- und Mathematikstudent seinen Abschied aus Emsdetten. „Borussia ist und bleibt mein Heimatverein, deswegen ist mir der Wechsel auch sehr schwer gefallen“, erklärt der ehemalige Kapitän und Top-Torjäger aus der Borussen-Reserve. Im Frühsommer sah sich der Stürmer in Münster nach einem passenden Verein um und suchte im Internet nach den Trainernummern der in Frage kommenden Teams. „Mein Ziel war es, wieder in der Bezirksliga zu spielen“, so 25-Jährige.
Dabei wurde er gleich beim ersten Verein fündig und heuerte bei Wacker Mecklenbeck aus der Bezirksliga 10 zum Probetraining an. Alles passte – auf beiden Seiten – und so wurde der Wechsel schnell unter Dach und Fach gebracht. In Mecklenbeck fasste Wilpsbäumer nach zunächst durchwachsener Vorbereitung mit dem Saisonstart Fuß und traf gleich am ersten Spieltag bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Preußen Borghorst doppelt für sein neues Team.
„Wacker ist der Wahnsinn“
„Wacker ist der Wahnsinn! Die Mannschaft, der Trainer, das Umfeld. Alles passt“, schwärmt der BVB-Anhänger von dem Klub aus Münsters Westen. Und es kam tore-technisch noch besser, denn Wilpsbäumer knipste auch in den darauffolgenden Spielen, unter anderem drei Mal gegen Germania Hauenhorst. Mit neun Treffern führt der großgewachsene Stürmer nun unangefochten die Torschützenliste der Bezirksliga 10 an. Passenderweise trägt er auch die Rückennummer 9. „Bernd ist ein total offener, ehrlicher und sympatischer Typ“, hält Wacker-Trainer Costa Fetsch viel von seinem neuen Stoßstürmer.
Thomas Krake, unter dem Wilpsbäumer noch in der abgelaufenen Kreisliga A-Saison zwölf Treffer erzielte, pflichtet dem bei: „Es ist schade, dass Bernd nicht mehr bei Borussia ist. Er weiß einfach wo das Tor steht. Trotzdem freue ich mich riesig über seine tolle Entwicklung.“ Bereits am Sonntag hat „Bernadinho“, wie ihn seine neuen Teamkollegen zuletzt tauften, die Chance seine Quote weiter zu verbessern. Denn dan geht es mit den Münsteranern zum FC Eintracht Rheine II.








