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Bezirksliga 10

Fischer: „Die Mischung hat gestimmt“

(28.06.10) Aufsteiger Germania Hauenhorst macht sich bereit für die Bezirksliga. Claus Fischer geht dann in seine vierte Saison als Germanen-Trainer. Zuvor steht der Mannschaft allerdings ein kleiner Umbruch ins Haus. Wir sprachen mit dem Coach über sein Team, das Umfeld und die mittelfristigen Ziele von Germania Hauenhorst.


Claus, sie sind 34 Jahre jung, haben früher unter anderem beim SC Münster 08 in der Bezirksliga gespielt und dort später die zweite Mannschaft trainiert. Wie sind sie dann nach Hauenhorst gekommen?

Fischer: Ich bin gebürtiger Hauenhorster und hier aufgewachsen. Später habe ich dann in Münster gewohnt und studiert. Deswegen habe ich bei Nullacht Fußball gespielt. Nach dem Studium konnte ich dann zurückkehren und meine Stelle als Lehrer antreten. Das hat alles gepasst, denn es hat mir in Hauenhorst immer sehr gut gefallen und ich wollte zurück in diese Gegend.


In der vergangenen Saison haben sie mit ihrem Team den direkten Wiederaufstieg geschafft. Was war ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg?

Fischer: Wir hatten einen auch in der Breite sehr ausgeglichenen Kader. Dazu kamen sehr gute Einzelspieler wie zum Beispiel Andre Bischoff, Andre Reinke, Christian Heuvers oder Daniel Kühs und ein starker Torwart. In unserem Team spielen viele Hauenhorster, aber nicht nur. Die Mischung hat insgesamt einfach gestimmt, auch von der Altersstruktur her.


Nun gehen sie also in ihre vierte Saison als Germania-Trainer. Was können wir in der neuen Spielzeit von ihrem Team erwarten?


Fischer: Wir wissen, dass es nicht einfach wird. Uns verlassen in der Sommerpause insgesamt sieben Spieler, darunter auch einige Leistungsträger. Stand jetzt haben wir neun Neuzugänge. Vielleicht kommt noch der Ein oder Andere dazu. Das ist dann schon ein kleiner Umbruch. In der Bezirksliga wird es für uns wohl von Beginn an gegen den Abstieg gehen. Jeden weiteren Punkt würden wir am Ende natürlich gerne mitnehmen, aber erstmal backen wir kleine Brötchen.


Der Verein besitzt eine herrliche Sportanlage mit insgesamt vier Rasenplätzen. Was macht Germania Hauenhorst darüber hinaus noch aus?

Fischer: Wir haben hier ein tolles Umfeld. Bei unseren Heimspielen kommen immer mindestens 100 bis 150 Zuschauer. Bei richtigen Knaller-Spielen sogar an die 500. Diese Leute begeistern uns immer wieder, sie sind wirklich Fußball-Verrückt. Dazu haben wir unseren eigenen Fanclub. Das sind richtig geile Fans. Auf unsere Anlage sind wir natürlich auch alle stolz. Zudem hat sich bei der Jugendarbeit des Vereins in den vergangenen Jahren einiges getan. Die U19 hat zum Beispiel eine tolle Saison hinter sich. Vier Feldspieler und ein Torwart werden jetzt im Bezirksliga-Team ihre Chance bekommen, das ist natürlich sehr erfreulich.



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