Kreisliga A
Preußen Borghorst II - Eintracht Rodde
(22.08.10) So etwas hatte Eintrachts neuer Trainer Marc Wiethölter auch noch nie erlebt: Eine Stunde vor dem 3:2 (3:1)-Erfolg seiner Mannschaft bekam er einen Anruf von seinem Stamm-Libero Tobias Wolters: "Ich bin gerade Vater geworden." Also mussten die Rodder, sowieso schon personell gebeutelt, ein weiteres Mal umstellen. "Deswegen mache ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment. Ich bin mächtig stolz, dass wir hier gewonnen haben", erklärte Wietholter nach dem Abpfiff.
Bereits in der Anfangsphase präsentierte sein Team sich hellwach. Stefan Greiwe per Fernschuss gelang promt die 1:0-Führung. Doch nach 15 Minuten glich Christian Berling per Abstauber aus (15.), nachdem Marius Wies zuvor noch scheiterte. Doch die erneute Rodder Führung fiel postwendent. Nach dem, laut Wiethölter "schönsten Angriff des Spiels" brachte Michael Machnitzke den Ball zum 2:1 im Tor unter. Vor der Pause gelang den Gästen dann sogar noch der dritte Treffer. Diesmal traf Thorsten Mißler, allerdings mit großer Mithilfe des Borghorster Torhüters (36.).
Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Preußen alles und kamen in Person von Stefano Begentino zum schnelle 2:3-Anschluss. Doch in der Schlussphase scheiterte das Team immer wieder am gegnerischen Torhüter Clemes Vermillion, der in der 90. Minute die größte Ausgleichgelegenheit von Christopher Schild mit einer tollen Parade zunichte machte. "Das Ergebnis ist sehr ärgerlich für uns. Wir haben gute Akzente gesetzt und waren spielerisch gut. Allerdings wird in dieser Liga jeder Fehler bestraft, teilweise sind wir da einfach noch zu grün", bilanzierte Preußens Co-Trainer Jochen Straube, "aber unser Team ist halt noch sehr jung."
Preußen Borghorst II - Eintracht Rodde 2:3 (1:3)
0:1 Greiwe (6.) 1:1 Berling (15.)
1:2 Machnitzke (16.) 1:3 Mißler (36.)
2:3 Bagentino (48.)








