Eintracht Rodde setzt auf Kontinuität
Von Christian Lehmann
(14.12.11) Als Eintracht Rodde in der vergangenen Saison aus der Kreisliga A abstieg, entschied die sportliche Leitung, mit Trainer Marc Wiethölter weiter zu arbeiten und in der B-Liga einen Neustart zu wagen. Es sollten einige junge Spieler eingebaut werden, der Aufstieg wurde zunächst nicht als oberstes Ziel ausgegeben. Da aber nach der Hinserie die Eintrachtler unangefochten auf dem ersten Rang stehen, sah man sich veranlasst, die Ziele zu korrigieren.
"Man hat gesehen, dass gegen Ende der Hinrunde unser Akku komplett leer war", spielt Wiethölter auf die Niederlage gegen den SC Altenrheine II und das schwache Spiel gegen Vorwärts Wettringen IV an. "In der Rückrunde wollen wir dann aber wieder voll durchstarten und natürlich den ersten Platz auch verteidigen." Ein Spaziergang werde dies laut Wiethölter nicht, denn Teams wie der SCA II und Wettringens Zweitvertretung sind im Aufwind. Dennoch ist man in Rodde optimistisch, bald wieder in der A-Liga kicken zu können.
Gerüchte um Hopsten verpuffen
Nicht nur aufgrund der positiven sportlichen Entwicklung wurde der Vertrag mit Coach Marc Wiethölter um ein weiteres Jahr verlängert. Die Eintracht setzt damit ein Zeichen, denn Wiethölter war zuletzt gerüchteweise immer wieder mit Bezirksligist Westfalia Hopsten in Verbindung gebracht worden.
Gemeinsam mit Wiethölter verlängerte auch Dominik Ostendorf, Trainer der zweiten Mannschaft bei Eintracht Rodde, sein Engagement bei den Kickern vom Kanal. Nachdem die Truppe vor zwei Jahren aus der Kreisliga B abgestiegen war, spielen Ostendorf und sein Team in dieser Saison in der Kreisliga C oben mit. Den Traum vom Aufstieg hat man noch nicht ganz aufgegeben.








