A-Jugend Stadtmeisterschaften in Rheine
Aussprache zwischen SCA und Turnierverantwortlichen
(04.01.12) Bei den Hallenstadtmeisterschaften der A-Junioren am 29.12. ging es heiß her. Wie heimspiel-online berichtete, hatte es die Vorrundenpartie der Sportfreunde Gellendorf gegen den SC Altenrheine in sich. Während des 5:2-Sieges der Sportfreunde flogen Flaschen auf das Spielfeld, die Ordner von Turnierausrichter Germania Hauenhorst belegten die als "Störenfriede" ausgemachten Altenrheiner mit einem Hallenverbot.
Nach einer Aussprache zwischen den Verantwortlichen der Altenrheiner und der Turnierleitung erklärte Heike Lühn, Jugendobfrau des SCA, dass sich der Verein deutlich von den Flaschenwürfen distanziere. Allerdings seien die Flaschen aus den mittleren Blöcken, nicht aus dem Altenrheiner Block geflogen, so Lühn. Zudem gab der SCA zu Protokoll, dass Spieler Marvin Althoff nach abgesessener Zwei-Minuten-Strafe nicht auf das Spielfeld zurück kehren durfte und annähernd vier Minuten auf der Strafbank geschmort habe. Dies habe unnötigerweise für Unruhe gesorgt, vor allem, da der SCA in Unterzahl so einen Gegentreffer kassierte.
Schridde beruhigt die Gemüter
Der Ordnungsdienst der Germanen ging allerdings mit den Altenrheinern wenig zimperlich um. Dies war dann auch das Hauptthema der Aussprache, die noch am Turniertag abends stattfand. Beim C-Jugend Turnier einen Tag später beruhigte Siegmar Schridde, Jugendgeschäftsführer von Germania Hauenhorst, im Anschluss an die Siegerehrung die erhitzten Gemüter und erntete viel Beifall. "Wenn unser Ordnungsdienst nicht ganz angemessen gehandelt hat, dann tut uns das Leid. Aber Beleidigungen gegenüber Spielern und Schiedsrichtern sind auch unangemessen", so Schridde.
"Von den 500 bis 600 Zuschauern bei der A-Junioren Stadtmeisterschaft kommen bestimmt 150 aus Altenrheine, und die freuen sich das ganze Jahr darauf," betonte Heike Lühn. Es sind also gerade die SCA-Anhänger, die den Budenzauber in der Kopernikus-Halle immer wieder zu einem besonderen Erlebnis machen. Solange dies unter Berücksichtigung des Fairplays geschieht und Schiedsrichter, Spieler und Verantwotliche respektiert werden, sind Emotionen und lautstarkes Anfeuern des eigenen Teams natürlich wünschenswert. Ein gewisser Rahmen muss jedoch gewahrt bleiben.








