Hallen-Stadtmeisterschaften in Rheine
Stadtmeisterschaften: Das sind die Gruppen
(15.12.11) Die Gruppen für die Rheiner Hallen-Stadtmeisterschaften stehen fest. heimspiel-online wagte für euch einen genauen Blick auf die Gruppen und klärt die Aussichten der Teams auf ein Weiterkommen.
Gruppe A
Wieder einmal geht der FC Eintracht Rheine als der Topfavorit ins Turnier. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Mannschaft von Klaus Bienemann in der Vorrunde die Segel streichen würde. Traditionell schickt der FCE immer seine besten Techniker, wie z.B. Michael Ungru, ins Rennen, und diese sollten es gegen zwei A- und einen B-Ligisten schon richten. Doch Vorsicht ist geboten: Alle drei Kontrahenten zeigten in den vergangenen Jahren, dass mit ihnen auf dem Hallenparkett zu rechnen ist. Germania Hauenhorst gewann in der Vergangenheit bei den Stadtmeisterschaften auch schon sensationell den Titel und verfügt mit Christian Heuvers oder Patrick Bischoff über starke Hallenspieler. Auch Eintracht Rodde machte in der Halle schon mit starken Leistungen auf sich aufmerksam, Matthias Heeke und Hendrik Krümberg könnten ihre Truppe ebenfalls in die nächste Runde führen. Dahin wollen auch die Sportfreunde Gellendorf, die sich in der Halle in den letzten Jahren traditionell gut präsentierten. Mit Hans-Peter Thier und Alexander Sandmann haben die Sportfreunde zudem zwei echte Hallen-Rastellis in ihren Reihen.
Gruppe B
Hier läuft alles auf ein Duell zwischen Amisia Rheine und dem SC Altenrheine um Platz eins hinaus. Die Amisen haben schon etliche Stadtmeister-Pokale in ihrer Vitrine stehen, dennoch ist die Truppe von Thomas Spölming immer wieder heiß auf den Kick in der Halle. Ein Titel ist auch in diesem Jahr wieder möglich, wenn Alexander Dingwerth, Timur Cingöz, Steffen Sitte und Co. ihre Leistung abrufen. Doch auch der SCA will sich in dieser Gruppe beweisen. Starke Hallenkicker hat Frank Karlisch hierbei genug: Sowohl Ibrahim Polat als auch Kevin Vollrath sind technisch stark, zudem verfügt die Truppe mit Patrick Wipperfürth über einen bärenstarken Schlussmann. Der SG Elte, die unter anderem mit Knipser Mario Niehaus und Tim Hegemann anreist, werden lediglich Außenseiterchanchen eingeräumt. Genauso verhält es sich mit dem Skiclub Rheine. In der Defensive mit Tobias Schäperklaus sowie vorn mit Marcel Rottwert und Michael Machnitzke ist der "Club" gut besetzt, doch ob es gegen die starke Konkurrenz reicht, bleibt abzuwarten. Auf ihren lautstarken Anhang konnten sich die Jungs aus dem Rheiner Norden allerdings bisher immer verlassen.
Gruppe C
Die letzte Gruppe scheint auf den ersten Blick die ausgeglichenste zu sein. Als Gruppenkopf werden dem FC Eintracht Rheine II die besten Chancen eingeräumt. Zwar fehlt dem FCE voraussichtlich Simon Hirschberg nach einer Roten Karte, doch mit Alexander Hollermann oder Stefan Gradert verfügt die Mannschaft von Norbert Tillar über großes Potenzial. Dieses muss die Mannschaft auch abrufen, denn Bezirksliga-Kontrahent Grün-Weiß Rheine will ebenfalls den Gruppensieg holen. Trotz seiner Größe gilt Stürmer Daniel Kühs als hervorragender Hallenspieler, unterstützt von Rene Jarvers oder Denis Azevedo dürfte er mit seinem Team für Furore sorgen. Das will auch Portu Rheine, für die der bisherige Saisonverlauf nicht zufrieden stellend war. Das Team von Spielertrainer Stephan Sloot ist aber mit Patrick Maganga oder dem schnellen Daniel Azevedo stark besetzt und strebt in die Endrunde. Türk Rheine hat derweil mit Volkan Nuran seit einigen Wochen einen neuen Trainer. Der hat auf dem Transfermarkt schon ordentlich zugeschlagen und wird einige neue Gesichter mit in die Halle bringen. Freuen können sich die Zuschauer sicherlich auf den Auftritt des jungen Alexander Zimmermann, von dem Nuran in höchsten Tönen schwärmt.
heimspiel-online Tipp:
In Gruppe A setzen sich neben Topfavorit FCE auch noch die SF Gellendorf durch. In Gruppe B schaffen es Amisia und der SC Altenrheine auf die ersten beiden Plätze. In Gruppe C gibt es eine Überraschung: Portu Rheine qualifiziert sich vor GW Rheine. Die beiden besten Gruppendritten, die ebenfalls ins Viertelfinale einziehen, heißen Eintracht Rodde und Skiclub Rheine. An Eintracht Rheine als Stadtmeister führt jedoch kein Weg vorbei in diesem Jahr.








