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Bezirksliga 10

Keine Spur von Resignation im Kreis Tecklenburg


Von Gerrit Gerwing

(10.02.12) Aufgrund der Ligenreform kann es ganz bitter kommen für die Bezirksligavetreter aus dem Fussballkreis Tecklenburg. Während bei den Sportfreunden aus Lotte die Zeichen auf Aufstieg stehen, geht es für die restlichen vier Mannschaften aus dem Norden NRW's um den Verbleib im überkreislichen Fussballgeschäft. 

Noch kann nicht genau gesagt werden, wie viele Mannschaften aus der Bezirksliga zum Ende der Saison absteigen werden. Die Trainer gehen aber davon aus, dass die letzten sechs den Gang in die Kreisliga antreten müssen. Die besten Chancen auf den Klassenerhalt hat zu Beginn der Rückrunde die Armina aus Ibbenbüren. Mit 18 Punkten aus der Hinserie belegt die Mannschaft zurzeit den neunten Tabellenplatz. Ein komfortabler Vorsprung zu den Abstiegsplätzen ist aber nicht erkennbar, da lediglich zwei Tore die Ibbenbürener von einem möglichen direkten Abstiegsplatz trennen. 

Ehrheblich schwieriger gestaltet sich der Klassenerhalt für die drei Letztplazierten der Bezirksliga. Teuto Riesenbeck will taktisch verbessert auf die Ergebnisse aus der Hinserie reagieren. Aus diesem Grund wird Spielertrainer Christoph Büscher in der Rückrunde auch nicht mehr auf dem Feld zu sehen sein Öffnet internen Link im aktuellen Fenster[wir berichteten]. Denn gerade in der Defensive und auf heimischem Rasen muss der Tabellenvierzehnte einiges verbessern, um sich noch Chancen auf den Verbleib in der Beziksliga zu sichern. 

"Wir wollen keine Abschiedstournee spielen."

Optimistisch und hochmotiviert geht die SV Ibbenbüren in die zweite Saisonhälfte. "Wir werden eine bessere Rolle spielen als in der Hinrunde", verspricht Trainer Peter Schmidt, wobei er auch weiß, dass "der Klassenerhalt nur ein Stück weit in der eigenen Hand liegt." Auf Ausrutscher der Tabellennachbarn lauernd und mit verstärkter Offensive soll in kleinen Schritten der Abstieg vermieden werden. "Wir wollen auf jeden Fall mehr Tore schießen", so Schmidt, denn mit gerade mal zehn Treffer in 15 Spielen stellt die Spielvereinigung die schwächste Offensive der Liga. 

Auf altbekannte Tugenden im Abstiegskampf setzt Westfalia Hopsten. Personell unverändert, dafür aber mit "verbesserter Fitness, mehr Laufbereitschaft und über den Kampf" will Trainer Ralf Janning den Tabellenletzten aus der Abstiegsregion führen. "Wir haben nix mehr zu verlieren, brauchen aber das dreifache an Punkten", weiß Janning. Um die Chance auf den Klassenerhalt wahrnehmen zu können, muss eine Siegesserie her, die am Besten schon direkt gegen Altenberge und Lotte beginnt. Denn die beiden Trainer Schmidt und Janning wissen: "Die ersten beiden Spiele werden richtungsweisend für den Verlauf der Rückrunde." 



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