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Landesliga 4

Steffen Dondrup (2.v.r.) arbeitete viel nach hinten und steuerte den Assist zum 2:2-Ausgleich bei.
Christian Essing (l.) war Nullachts "Man of the Match".
Mesums David Rieke (r.) ackerte gewohnt viel. Hier hat er im Kopfballduell das Nachsehen gegen Malte Höppner.

Nullacht prellt die Lehrgeld-Zeche


von Christian Lehmann

(17.08.15) Lehrgeld zahlen. Das steht für Aufsteiger und unerfahrene, übermütige Truppen meist zu Beginn einer neuen Saison an. Weil Nullacht-Trainer Jens Dietrich darauf beim Landesliga-Platzhirsch SV Mesum keinen Bock hatte, verordnete er seinem Team eine extrem defensive Marschroute. Der Schachzug ging beim 2:2 (0:2)-Remis – wenn auch mit etwas Glück – auf.

"Wir wollten auf keinen Fall das dritte Gegentor kassieren", antwortete der junge und doch mit 20 Jahren an der Seitenlinie bereits so erfahrene neue Coach der Nullachter bei der Pressekonferenz auf die Frage, warum er bis zum Anschlusstreffer durch Christian Essing keine Anstalten gemacht hatte, sein Team trotz 0:2-Rückstands weiter nach vorne zu beordern. Wie sich herausstellen sollte, war das genau die richtige Entscheidung. Die Mesumer, die das Match ohne groß zu glänzen bis zur 65. Minute beinahe spielerisch und nach Belieben kontrolliert hatten, verloren nach dem Gegentor plötzlich die Ordnung, agierten fahrig, produzierten unnötige Ballverluste. "Ein Gegentor kann immer passieren. Wir waren aber total nervös und hatten überhaupt keine Entlastung mehr", bemängelte Mesums Trainer Norbert Tillar.

Ehrliche, solide Arbeit

Auch in Durchgang eins fackelte der Favorit auf seifigem Geläuf kein Feuerwerk der Fußballkunst ab, überzeugte aber mit ehrlicher, solider Arbeit. Passend, dass die beiden Torschützen, Mittelfeldmalocher David Rieke und Außenverteidiger Bastian Wolf, zu den engagiertesten im hellblauen Dress gehörten. Neben ihnen stach Guido Göcke heraus, der als Organisator in der Defensive einen guten Job machte. Bis zur ominösen 65. Minute, in der das Mesumer Kartenhaus plötzlich wie aus dem Nichts in sich zusammenfiel.

Tillar führte die gefühlte Niederlage unter anderem auch auf mangelhafte Zweikampfführung im Offensivbereich zurück. Hier hätte die Robustheit und Dynamik des verletzten Witali Ganske den Hassenbrock-Kickern sicherlich gut getan; gerade in den letzten 15 Minuten, in denen es dem Gastgeber nach langen Befreiungsschlägen überhaupt nicht mehr gelang, den Ball vorne festzumachen und nachzurücken.

"Gesehen, dass wir gut Fußball spielen können"

Stattdessen schnappten sich die Nullacht-Staubsauger Malte Höppner und Frederik Schulte wie auch Kapitän Daniel Speerschneider in der Schlussphase alles, was rund ist, und beförderten es wieder in die Mesumer Hälfte, wo sich die bis dato verhalten agierenden Kreativspieler Steffen Dondrup, Dennis Hamsen wie auch Essing von Minute zu Minute steigerten. "Da hat man gesehen, dass wir gut Fußball spielen können", sagte Dietrich stolz. Die Aufstiegshelden Albrecht, Twachtmann und Wathling werden sie an der Manfred-von-Richthofen-Straße sicher so schnell nicht vergessen. Routinier Essing und die jungen Bengels bringen jedoch zumindest das Zeug mit, um sie irgendwann adäquat zu ersetzen.

Nach einer desaströsen Bezirksliga-Hinrunde 2014/15 hatten die damaligen Nullacht-Coaches Thomas und Andreas Höppner ihrem Team taktische Disziplin und die Devise "Safety first" als oberste Order mit in die Restspielzeit gegeben. Es folgte eine beispiellose Siegesserie, die im sensationellen Landesliga-Aufstieg über die Relegation gipfelte. Das hat auch Dietrich nicht vergessen. Es sieht so aus, als wolle er auch mit der neuen, verjüngten Nullacht-Truppe diesen Weg weiter gehen. Lehrgeld zahlen sollen andere...

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