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Herzschlagfinale in Sendenhorst


von Justus Heinisch

(17.02.19) Die geplante Kabinenparty bei der SG Sendenhorst fiel ein wenig gebremster als geplant aus. Wen wundert's, erwischte Gegner Eintracht Hiltrup das bessere Ende der verrückten Schlussphase. Die Eintrachtler holten dank eines Siebenmeters in der 60. Minute einen 24:23 (13:12)-Sieg. 

Zunächst vertändelte Hiltrups Lukas Schmidt gute 40 Sekunden vor der Schlusssirene den Ball. Sendenhorst setzte zum finalen Gegenangriff an, schloss aber einen Tacken zu überhastet ab. So kam das Spielgerät wieder zur Eintracht. Steffen Roehr zog zwei Sekunden vor dem Ende ein Foul. Ob der Angriff überhaupt noch erfolgreich hätte sein können bei der Restzeit? Schwierige Frage, jedenfalls entschieden die Schiris auf Siebenmeter. "Nach der Regelauslegung kannst du den schon geben, auch wenn es hart war", urteilte Frank Stob-Schlögl, SGS-Trainer. Sein Gegenüber, Marcel Graefer, wählte anschließend Konstantin Revermann als Schützen aus. Die beiden etatmäßigen Siebenmeterwerfer, Ryk Spaedtke und Daniel Brocks, hatten jeweils schon einen Ball vom Punkt nicht ins Tor gebracht. "Konstantin wirft gerne mal hoch und gut", so Graefer. Und Tatsache: Revermann bewahrte gekonnt die Ruhe und knallte das Dingen unter die Latte - Ende!

Mittel? Egal!

Nach den Niederlagen zuletzt war es Graefer dann vollkommen schnuppe, wie seine Sieben den Erfolg holte: "Da war schon Glück dabei." Stob-Schlögl hingegen habe solch eine Pleite in seinem Leben noch nicht erleben müssen.

Dabei sah er zuvor eine Sendenhorster Truppe, die vor allem in der Deckung richtig gut arbeitete. Es machte sich bemerkbar, dass ein Janis Westmeier wieder mit an Bord war. "Da waren wir bombastisch", befand Stob-Schlögl. Nichtsdestotrotz hatte Hiltrup vom Start weg stets eine Führung in der Tasche, die zur Pause 13:12 lautete. Anschließend summierten sich jedoch die technischen Fehler bei Graefers Sieben auf. Die Sportgemeinschaft holte auf und drehte das Ergebnis kurzerhand um, was in einem 19:16 gipfelte (44.). Graefer zog die Auszeit. "Wir haben noch Zeit", sagte er seinen Spielern und forderte, den Grundstein in der Abwehr zu legen. Spaedtke setzte zu zwei Gegenstößen an und prompt war das Spiel wieder massiv ausgeglichen - bis Revermann eiskalt blieb. 

SG Sendenhorst - Eintracht Hiltrup     23:24 (12:13)
SGS: Funke - Demiri (6), Gionkar (4/4), Neumann (4), Westmeier (3), Feldmann (2), Smykalla (1), Schmitz, Specht, Funke, Grabowski, Goehausen
Eintracht: Filusch, Bäumer - Brocks (8/6), Spaedkte (6/1), Schmidt (4), Knudsen (3), Revermann (1/1), Israel, Heuser (alle 1), Roehr, Crone, Dahlhaus, Niekamp

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