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Christian Winkler bekam von Eintracht Hiltrup Sonderbewachung.

Eintracht trotzt frechen Kleeblättern


von Justus Heinisch

(24.03.19) Marcel Graefer hatte die Sorge, dass der BSV Roxel mit richtig dicker Brust in Hiltrup ankommt. Und tatsächlich. Die Kleeblätter, die sich durch den Sieg unter der Woche gegen Sendenhorst Mut anspielten, starteten stark ins Spiel. Hiltrup hingegen blieb ruhig - und holte den Derbysieg (38:24/20:15).

Eigentlich war es Hiltrups Matchplan, direkt eine deutliche Führung herbeizuführen, damit Roxel erst gar nicht im Spiel ankommt. Eigentlich. Tatsächlich aber erwischte der BSV den besseren Start. Er führte relativ schnell mit 6:4 (9.). Hiltrup hätte nervös werden können, der BSV über sich hinauswachsen. Es blieb beim Konjunktiv.

"Wir sind aber ruhig geblieben und haben weiter unseren Stiefel gespielt", berichtete Graefer. Mit Erfolg. Die Eintracht glich zunächst aus, ehe sie den BSV zum Time-Out zwang (16./11:6). "Wir hätten sogar noch eher den Deckel draufmachen können", so Grafer. "Aber wir waren in der Abwehr nicht konsequent genug." Zur Halbzeit gab es daher ein 20:15 für die Hausherren.

Winkler im Griff

Für Gefahr sorgte bei den Gästen der Halblinke, Christian Winkler. Hiltrup probierte es daher mit anderen und klareren Absprachen. "Das war der Schlüssel", befand Graefer. Winkler traf nach der Pause nur drei Mal und erzielte damit ein Drittel der Roxeler Treffer.

Neun Tore - Hiltrup dagegen zeigte sich treffsicherer und erzielte doppelt so viele. Zum Spielende hin kam sogar der A-Jugendliche Leon Schmidthues zum Einsatz. Er traf doppelt. "Vorne war das schon in der ersten Halbzeit gut, in der zweiten auch", lobte Graefer vor allem die Übersicht. So wartete die Eintracht stets auf den richtigen Moment und schloss nicht überhastet ab. Die Außenspieler Ryk Spaedtke und Martin Dahlhaus erzielten daher insgesamt 13 Tore. "Wir haben echt gut den Ball laufen lassen", freute sich Graefer.

Eintracht Hiltrup - BSV Roxel     38:24 (20:15)
Eintracht: Wiskow, Filusch, Bäumer - Brocks (7/1), Spaedtke (7), Dahlhaus, Revermann (je 6), Rickling, Heuser (je 4), Schmidthues (2), Jarek, Knudsen (alle 1), Reguera, Crone
BSV: Ackmann, Possenriede, J. Winkler - C. Winkler (8), Krummenerl (7/4), Baucks (3), Wiechert (2), Hoferichter, Selzer, Grawemeyer, Rösmann (alle 1), Kleinikel, Tendahl, Heins

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