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Ochtrups Johannes Büter im Zweikampf mit HSGler Frederik Broer.

Keine richtige Freude nach erstem Punkt


von Justus Heinisch

(28.01.18) Aufatmen bei der HSG Gremmendorf/Angelmodde: Gegen Arminia Ochtrup holte die Sieben von Axel Binnenbruck den ersten Punkt der Saison (32:32/15:16). Die Abläufe klappen immer besser, die Köpfe gingen diesmal bei einem Rückstand nicht nach unten und sogar der Gäste-Coach zollte der HSG seinen Respekt.

Die Arminia baute sich nach der ausgeglichenen Anfangsphase einen ersten Vier-Tore-Vorsprung raus (12:8/16.), angführt von Max Oelerich, Rechtsaußen Timo Wiggenhorn und Keeper Alex Bradley. "Durch gewisse Abläufe und Auslöserhandlungen konnten wir uns aber wieder hocharbeiten, die Spieler hatten verschiedene Lösungsmöglichkeiten", berichtete Binnenbruck. Auch bedingt durch zwei Zeitstrafen für Ochtrup kamen die Gremmendorfer zur Pause wieder auf einen Treffer heran (15:16). Trotzdem war Binnenbruck nicht hundertprozentig zufrieden mit den ersten 30 Minuten, während Arminias Heinz Ahlers meinte: "Wir waren in der Abwehr zu nachlässig."

Enge zweite Hälfte

Richtig umkämpft war der zweite Durchgang. Mal führten die Gäste, mal die HSG - jedoch selten mit mehr als einem Tor. 'Grangelmodde' versuchte es in der Offensive mit vielen Durchbrüchen. Dies klappte auch ganz gut, nur die Abschlüsse seien noch ausbaufähig gewesen, so Binnenbruck. Jedenfalls glich seine Sieben eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene aus (32:32). In dieser Phase nahm seine Truppe Ochtrups Shooter, Max Oelerich, in Manndeckung. In Unterzahl gehörte der HSG sogar noch die letzte Chance des Spiels: Ein Angriff wurde abgepfiffen, es gab einen Freiwurf, obwohl eigentlich die Chance bestand, aus dem Spiel heraus zu treffen. Der Freiwurf ging bekanntlich nicht ins Tor, und so konnten sich die Gremmendorfer nicht gänzlich über den Punkt freuen.

"Das war ein wichtiges Zeichen, wir haben uns aber nicht wirklich gefreut. Wir hätten lieber zwei Punkte gehabt", berichtete Binnenbruck. Er ist dennoch froh, endlich den ersten Punkt der Runde geholt zu haben: "Ich hoffe, das gibt uns Stabilität." Entscheidend sei gewesen, dass Abläufe aus früheren Jahren wieder auf die Platte gebracht wurden. "In dem Angriff haben wir uns stabilisiert. Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden, jeder ist an seine Grenzen gegangen." Besonders gut gefiel ihm Kreisläufer Leon Kersten, der fünfmal traf. Ahlers hingegen hat nun auch Bekanntschaft mit der Ochtruper Auswärtsschwäche gemacht: "Wir waren nicht zufrieden. Aber das war ein ganz ordentliches Spiel von Gremmendorf. Ich denke, sie werden noch den ein oder anderen Punkt holen."

HSG Gremmendorf/Angelmodde - Arminia Ochtrup     32:32 (15:16)
HSG: Kümper, Schönfeld - Becker (7/1), Kersten, Hollenbeck (je 6), Kofoth (5), Broer (4/1), Schröder (3/1), Schniedenharn (1), Schall, Hamdorf
SCA: Bradley, Segger - Oelerich (10/1), Wiggenhorn (5), C. Woltering, Thiemann (je 4), Schiemenz (3), R. Woltering (2), Büter, Noori, Wahlen, Leusder (alle 1), Nowaschenin, Pohl

 

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