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Warendorfer SU


(01.09.19) Vorbereitung:
"Eine Berg- und Talfahrt", phrasiert Trainer Stefan Hamsen poetisch. Berufsoldaten, Langzeitverletzte, Abgänge. Die Ursachen sind komplex für ein recht einfach zu umschreibenes Phänomen:  Der Kader der WSU ist ziemlich klein. Durch Unterstützung durch die A-Jugend und zweiter und dritter Mannschaft musste letztendlich nur ein Spiel in der Vorbereitung abgesagt werden. Die restlichen Testspiele lieferten erstaunlich gute Ergebnisse. Wie schlagen sich die A-Jugendlichen im Herrenbereich? "Sehr gut!", lobt Hamsen, der auch sonst positiv gestimmt ist: "Wir sind maximal eingespielt mit unserem kleinen aber feinen Kader." Kondition wurde auch eifrig gebolzt. Nicht zuletzt wegen des neuen Spielsystems.

Spielsystem: Das offensive 3-2-1 steht im Zentrum der taktischen Überlegungen. Dies fordere zwar Kondition, passe aber gut zu seinen Spielern, so Hamsen. Den "Schränken" der letzten Jahre sind flinkere, wendige Spieler gefolgt, die sich im offensiven System durchaus wohlfühlen. Das 6-0, das in den letzten Jahren in der Abwehr gespielt wurde, werden sie so schnell allerdings auch nicht verlernt haben bei der WSU. "5-1 können wir auch", meint Hamsen.

Harz ja/nein: In Warendorf hat die Stadt keine Lust auf Harzspuren in der Halle. Es gilt Harzverbot.

Auftaktprogramm: Kein schönes Thema für Hamsen. Ein größeres Problem als die Auftaktgegner Sendenhorst, Hiltrup und Hohne/Lengerich stellt das eigene Team dar. Dieses ist besonders zum ersten Spieltag nämlich kaum vorhanden: "Mir fehlen fünf Leute am ersten Spieltag", sorgt sich der Trainer. Der Verlegungsantrag für den ersten Spieltag wurde von Sendenhorst abgelehnt und so arbeitet man in Warendorf derzeit fieberhaft daran, seine Leute zusammen zu bekommen für den ersten Spieltag. "Natürlich sind wir kein Unternehmen, wo es sowas wie Urlaubspläne gibt", versucht sich Hamsen die Urlaubsflucht seiner Spieler zu erklären, "aber sowas habe ich bisher auch noch nicht erlebt."

Schlüsselspieler: "Bei so einem schmalen Kader sind alle wichtig, da wiegt jeder Ausfall schwer."  Am allerschwersten wöge jedoch der von Kevin Wiedler. Hamsen: "Der ist Leistungsträger vorne und hinten."

Saisonziel: "Wir haben mit unserem schmalen Kader ein Übergangsjahr. Von daher ist unser Ziel, offensive Abwehr zu spielen und unsere A-Junioren zu integrieren. Vom Aufstieg will ich dieses Jahr nichts wissen", so Hamsen.

Meiterschaftsfavoriten: "Der HC Ibbenbüren ist unglücklich abgestiegen und könnte immer noch Landesliga spielen. Die holen Platz eins, wenn's einigermaßen normal läuft", so Hamsen. Außerdem zählt er Coesfeld und Sparta Münster zu den Favoriten. 

Trainer: Stefan Hamsen (4. Saison)

Zugänge:
Cajus Hippler (2. Mannschaft)
Christian Schwaer (2. Mannschaft)

Abgänge:
Noel Scheemann (Ahlen II)
Michael Biletewski (2. Mannschaft)
Tim-Nicklas Tönnies (2. Mannschaft)
Fabian Gerhards (temporär berufsbedingt im Ausland)



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