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Ryk Spaedtke (l.) erzielte acht Treffer für Hiltrup, musste sich jedoch Eintracht Coesfeld geschlagen geben. Foto: Teipel

Hiltrup bietet im Eintracht-Duell zu wenig


Von Jan Steinigeweg

(17.02.20) Für Feinschmecker war die Begegnung zwischen Eintracht Hiltrup und Eintracht Coesfeld sicher nichts. Beide Teams stehen schlechter da, als man es vor der Saison erwartet hätte. Verletzungen sowie Spieler, die nicht am Training teilnehmen können, sind nur zwei der Gründe dafür. Doch es ist, wie es ist. Der Tabellenzehnte empfing den Tabellenneunten. Mit einem Heimsieg hätte Hiltrup in der Tabelle gleichziehen können, doch dafür bot das Team von Marcel Graefer letztlich zu wenig an. "Coesfeld hat getroffen und wir nicht", lautete Graefers knappes Fazit.

Zu Beginn der Partie stand zumindest noch die Abwehr der Hausherren ordentlich. Im Angriff sah der Coach über 60 Minuten eine schwache Leistung. Doch auch die Gäste kamen anfangs nicht so richtig in Tritt. Eine zerfahrene erste Halbzeit plätscherte vor sich hin, in der Coesfeld stets knapp die Nase vorn hatte. Mit einer 11:10-Führung ging es für die Gäste in die Pause. Im zweiten Durchgang sollte sich dann bei den Hausherren zu einer schwachen Angriffsleistung auch noch eine schlechte Defensivarbeit gesellen.

Coesfeld hat das Spiel im Griff

Sieben starke Minuten reichten den Gästen zu Beginn des zweiten Durchgangs, um die Partie zu entscheiden. Besonders Fabian Rotermund (8 Treffer) und Janes Kloster (7) im Coesfelder Rückraum zeigten gegen Hiltrup eine gute Leistung. In der 37. Minute stellte Rotermund auf 19:13 für die Gäste. "Als wir mit 5, 6 Toren hinten lagen, war schon klar, dass wir nicht mehr gewinnen würden", blickte Graefer zurück. Und auch Coesfeld-Coach Sven Holz sah sein Team im Anschluss nicht mehr wirklich gefährdet: "Es war ein zerfahrenes Spiel, aber die zweite Halbzeit hatten wir im Griff."

Den Vorsprung von sechs Toren hielt Coesfeld bis zur 58. Spielminute. Am Ende machte Hiltrup die Deckung auf und ging in eine Manndeckung über. Drei Ballgewinne standen anschließend noch zu Buche, sodass die Hausherren auf 23:26 verkürzten. "Da haben wir einfach nicht schlau gespielt", so Holz. Doch letztlich konnte es ihm und der Eintracht aus Coesfeld egal sein. Denn die zwei Punkte fuhren sie ein und vergrößerten das Polster auf Hiltrup auf vier Punkte.        

Tore für Hiltrup: Spaedtke (8/2), Heuser (5), Assman (3), Schmidt (3), Rickling (2), Dalhaus (2)

Tore für Coesfeld: Rotermund (8), Janes Kloster (7), Adler (4/2), Schöttler (2), Lucas (2), Bischoff (1), Boeyer (1), Jannick Kloster (1)



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