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Mit sechs Treffenr bereits Topscorer. Sparta hielt die Hiltruper um Daniel Brocks (Foto) im Zaum.

Fehlerquote entscheidet das Derby


Von Jan Steinigeweg

(10.11.19) Nur die ersten zehn Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dann trat das ein, was aus Hiltruper Sicht nicht passieren durfte. Die Eintracht ließ Sparta durch technische Fehler und mittelprächtige Abschlüsse ins Tempospiel kommen und sah im Derby schon früh die Felle davonschwimmen. "Der große Unterschiede heute war, dass Sparta einfach viel weniger technische Fehler gemacht hat. Zudem wurden unsere Fehler umgehend bestraft", so Eintracht-Coach Marcel Graefer. Letztlich setze sich Sparta klar mit 31:23 (18:13) in Hiltrup durch.

Ob Sparta im Derby wirklich acht Tore besser war, darüber lässt sich streiten. Doch ab der zehnten Spielminute kam Hiltrup für den Sieg nicht mehr wirklich in Frage. Anfangs schafften es die Gastgeber noch, mit guten Kreuzbewegungen im Angriff die offensive 3:2:1-Deckung der Sparta durcheinander zu bringen. Gerade Mittelmann Florian Wiechert wusste die sich bietenden Lücken gut zu nutzen, und markierte die ersten drei Treffer für sein Team. Beim Stand von 6:6 kam es dann zum Bruch im Spiel. Sparta erzielte fünf Treffer in Serie und eilte auf 11:6 davon. Hiltrup traf im Angriff die Latte und den Pfosten, aber eben nicht das Tor. Sparta nutze die Fehler, brachte den Ball schnell nach vorne und räumte gut über den Rechtsaußen Alexander Barth ab, der in dieser Phase drei seiner fünf Treffer erzielte.

Erst in der 18. Spielminute war es Tim Rickling, der wieder ein Tor für die Eintracht zum 7:11 erzielte. Und in der Folge war Hiltrup wieder besser im Spiel. Doch die letzte Konsequenz fehlte weiterhin. Beim Stand von 13:17 erkämpfte sich die Eintracht zwei Bälle in der Defensive, verpasste es aber Kapital daraus zu schlagen, da sie den Ball im Tempogegenstoß vertändelte. Der starke Michel Flockert machte es für die Sparta besser und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff das 18:13 für die Gäste. Hätte die Eintracht in dieser Zeit ihre Chance besser genutzt, hätte sie mit einem zwei Tore Rückstand in die Pause gehen können. So betrug die Differenz stattdessen fünf Treffer. Hätte, hätte Fahrradkette...

In der zweiten Halbzeit sollte es Hiltrup nicht mehr schaffen, näher als auf drei Treffer an die Sparta heranzurücken. Weiterhin schlichen sich zu viele Fehler ins Spiel der Eintracht ein, die in den entscheidenden Momenten zu fahrig agierte. Die Sparta spielte ihren Streifen eiskalt runter und konnte dank ihrerseits äußerst niedriger Fehlerquote den Vorsprung weiter ausbauen. "Wir waren heute sehr aktiv in der Abwehr und sind auch gut aus der Abwehr nach vorne gekommen", sagte Sparta-Trainer Nils Overkamp. "Wir haben nur wenige technische Fehler gemacht und haben uns gute Wurfpositionen erarbeitet." So hieß der am Ende verdiente Sieger des Derbys Sparta Münster.

Tore für Hiltrup: Brocks (6/4), Wiechert (5), Spaedtke (4), Heuser (2), Rickling (2), Assmann (1), Dalhaus (1), Knudsen (1), Schmidt (1)

Tore für Sparta: Flockert (8/1), Barth (5/1), F. Grütters (4), Haverkamp (4), Berkenheide (3), Rosenthal (2/1), Junker (2), Kuropka (2), K. Grütters (1)



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