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Münsterlandklasse

Quickies

Von Dominik Sowada

(13.12.23) Havixbeck und der SuS Stadtlohn sind weiter unaufhaltsam in der Münsterlandklasse. Auch am vergangenen Spieltag zeigten beide wieder, warum sie da oben stehen. Dabei tat sich Stadtlohn gegen Kinderhaus lange schwer. Sparta Münster II verliert im Verfolgerduell bei den Kattenvennerichern und Ascheberg schwimmt sich etwas frei. 

TuS Recke - HSG Ascheberg/Drensteinfurt 22:25 (7:10)

"Wir machen es mit unserem derzeitigen Personal wirklich gut. Aber mit so einem kleinen Kader ist man leider kaum konkurrenzfähig", ist Recke-Trainer Nils Wallus derzeit nicht zu beneiden. Denn auch bei der knappen 22:25-Heimniederlage gegen die Ascheberger wäre mit Wechseloptionen mehr möglich gewesen. Nach schwachem Start und 4:1-Rückstand nahm Wallus schnell sein Time-Out (15.) und stellte seine Deckung um. Gegen die nun offensivere Variante taten sich die Kramm-Schützlinge schwer und Recke verkürzte auf 5:6 (17.). Doch die offensive Deckung kostete Kraft und so führten die Gäste mit 7:10 zur Pause. 

"Recke hat das Tempo natürlich verschleppt. Damit kamen wir auch nicht wirklich klar. Im zweiten Durchgang setzen wir uns schnell ab und dann brechen wir wieder ein. Das Gefühl, dass es kippt hatte ich aber dennoch nicht", fasste Kramm den zweiten Durchlauf zusammen. HSG-Routinier Zartner erzielte nach 44 Minuten die 19:12-Führung für die Gäste. Wallus nahm kurze Zeit später erneut ein Time-Out und stellte die Abwehr noch einmal etwas offensiver. Mit Erfolg: Tor um Tor kämpften sich die TuSler ran und verkürzten durch Luca Steinforth auf 20:23 (54.). Doch wieder war der Kräfteverschleiss der Wallus-Sieben anzumerken und die HSG schaukelte das Ding mit 22:25 nach Hause.

SuS Stadtlohn - Westfalia Kinderhaus II 37:32 (20:16)

"Kinderhaus gehört eigentlich nicht da unten rein. Die haben uns wirklich vor einige Aufgaben gestellt mit ihrer 3:2:1-Deckung. Mit der Defensiv-Leistung von meiner Mannschaft bin ich allerdings nicht zufrieden", haderte SuS-Coach Rolf Koßmann. Dennoch gewann Stadtlohn auch gegen die Kinderhauser am Ende deutlich mit 37:32, die auf ihren verletzten Spielmacher Christoph Maschmeier verzichten mussten. Erst mit der Auszeit in der 22. Minuten fand Stadtlohn bessere Lösung im Angriff und ging mit einer 20:16-Führung in die Pause.

Doch auch im zweiten Durchgang war die SuS-Deckung zunächst zu soft. Kinderhaus nutzte das, um auf 22:21 (36.) zu verkürzen. "Wir waren zu passiv in der Abwehr und bekommen dann auch zu viele Zeitstrafen. Auch wenn alle berechtigt waren. Die Mannschaft hat sich dann gefangen und hinten raus ein gutes Spiel gemacht. Fabius Spangenberg macht als Rechtshänder auf Rechtsaußen wieder ein Bombenspiel", lobte Koßmann den neunfachen Torschützen. Spangenberg war es auch, der mit dem Treffer zum 32:26 (50.) für die Vorentscheidung sorgte. Kinderhaus schaffte es nicht mehr zu verkürzen und der SuS fuhr den nächsten Sieg ein.

HSG Kattenvenne/Lengerich - Sparta Münster II 32:24 (15:15)

Verfolger-Duell zwischen der HSG Kattenvenne/Lengerich und Sparta Münster II. Für die Kattenvennericher war ein Sieg Pflicht, um nicht in den Tabellenkeller zu rutschen, für Sparta winkte Platz 3 bei einem Sieg. Und so verlief die Partie auch auf Augenhöhe. Vor allem im ersten Durchgang schaffte es kein Team sich einen Vorteil zu erspielen und die Führung wechselte viel. Folgerichtig ging es mit einem 15:15-Remis in die Kabine. 

"Wir starten dann super in die zweite Halbzeit. Hinten hatten wir guten Zugriff und im Angriff haben wir es auf den Punkt gespielt", freute sich Gerrit Haverkamp über "die beste Leistung seiner Mannschaft in dieser Saison". Max Intfeld sorgte in Unterzahl für die erste Sechs-Tore-Führung der Kattenvennericher und traf zum 23:17 (41.). Von diesem Rückschlag erholten sich die Münsteraner in der Folge nicht mehr und holten den Rückstand nicht mehr auf. Neben dem 32:24-Heimsieg gab es für die Spielgemeinschaft noch einen Grund zum Feiern: Schnapper 'Jojo' gab nach Kreuzbandriss sein Comeback und reihte sich gleich mit mehreren Paraden in die gute Teamleistung ein.

GW Nottuln - SV SW Havixbeck 16:33 (9:18)

Auch im zehnten Spiel bleiben die Havixbecker ungeschlagen. Beim Tabellenschlusslicht bewältigten die Habichte die nächste Etappe auf der Mission "Wiederaufstieg". Wie jede Woche starteten die Schwarz-Weißen mit ordentlich Dampf in die Partie und forcierten eine frühe Entscheidung. Der Plan ging wieder einmal voll auf. Moritz Stumpe traf nach 16 Minuten bereits zum 3:11. Nottulns Coach Beno Frye holte seine Mannschaft zusammen und sortierte neu. Doch die Havixbecker zeigten, warum sie der absolute Titelfavorit sind und spielten ihren Part eiskalt runter. Mit 9:18 gingen die Teams zum Pausentee.

"Nottuln hat wirklich bis zum Ende alles reingeworfen. Wir waren im zweiten Durchgang etwas unkonzentriert und hätten mit Sicherheit noch ein paar mehr Tore machen können", fasste Christoph Wiesner zusammen. Dennoch war der Sieg nie gefährdet. Die Habichte bauten sukzessive ihren Vorsprung aus und nutzten den ganzen Kader. Über 13:27 (49.) fuhr der Top-Favorit mit 16:33 den nächsten deutlichen Sieg ein. Top-Shooter Johannes Beumer zeigte sich für zehn Tore verantwortlich und ist mit 109 Saisontoren weiterhin der Unterschied-Spieler der Liga. 

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BSV Roxel - TV Vreden II 28:29 (15:14)



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