Kreisliga Münsterland - Anschwitzen, der 11. Spieltag
Mettingen will den Bock umstoßen
Von Nils Uhlig
(12.11.25) Sie hängen unten drin! Eigentlich wollte Eintracht Mettingen nach der letzten Saison weiter oben landen. Denn vom Abstiegskampf hatte man die Nase voll. Doch nun ist man mit 3:17-Punkten wieder ganz unten drin. Zuletzt lief es eigentlich gut, doch die Punkte blieben nahezu aus.
"Nur" 30:27 gegen Kinderhaus II verloren, 33:33 gegen Steinfurt mit einer überragenden ersten Halbzeit und dann eine 27:26-Niederlage gegen Coesfeld! Die Leistungen der Eintracht sind ordentlich, die Punkte sind aber eindeutig zu wenig. Immerhin konnte der Langzeitverletzte Leon Hövel zuletzt wieder erste Gehversuche machen und acht Treffer in zwei Spielen beisteuern.
Kann die Eintracht in Ascheberg überraschen?
Dennoch fehlt den Mettingern der Lucky Punch, oder einfach das Spielglück. In Ascheberg soll das nun an diesem Wochenende endlich hinzu kommen. Doch gegen den Tabellenzweiten brauchen die Förster-Jungs vermutlich eine ganze Menge davon. Wobei, eigentlich gibt Aschenfurt jedem Gegner erstmal eine Chance, bevor sie so richtig ins Spiel finden. Vielleicht genau der richtige Gegner also, um zu überrachen.
Anschwitzen, der 11. Spieltag
HSG NRG II - HSG Kattenvennerich II (Samstag, 16 Uhr)
The Math is not mathing! Drei Siege holte NRG II in dieser Saison und steht trotzdem in der Tabelle mit 4:14-Punkten da. Können wir jetzt nicht mehr rechnen, oder was ist da los? Zwei Punkte wurden am grünen Tisch aberkannt, doch die wollen sich Björn Hartwig und Co. wiederholen. Der Tabellenvierte aus Kattenvennerich will indes weiter oben dran bleiben und braucht dafür Siege.
HEIMSPIEL-Tipp: 30:34. Die Gäste sind, zumindest mit vollem Kader und A-Jugendlichen, der Favorit.
Arminia Ochtrup II - SuS Neuenkirchen II (Samstag, 16 Uhr)
Das Kellerduell! Der Letzte empfängt den Drittletzten und es geht um einiges! Kann Neuenkirchen II erneut gegen einen direkten Konkurrenten bestehen, oder holt sich die Arminia den zweiten Saisonsieg. Die Formkurve der Susler zeigte zuletzt deutlich nach oben, doch die Punkte blieben aus.
HEIMSPIEL-Tipp: 27:30. Dieses Mal reicht es für Neuenkirchen.
Sparta Münster II - TV Vreden II (Samstag, 17 Uhr)
Dritter gegen Sechster heißt es in der Sentruper Höhe! Die Spartaner sind drei Punkte hinter der Spitze und dürfen sich kaum mehr Ausrutscher erlauben, will man Richtung Meisterschaft schielen. Die Gäste aus Vreden wollen genauso oben dran bleiben, vor allem weil sie, anders als Sparta, ein Aufstiegsrecht hätten. Dafür muss die chronische Auswärtsschwäche aber abgelegt werden.
HEIMSPIEL-Tipp: 38:36. Ein wildes Spiel geht knapp an die Hausherren.
TSV Ladbergen - Westfalia Kinderhaus II (Samstag, 18 Uhr)
Dickes Brett! Der Spitzenreiter empfängt das Team der Stunde. Die Westfalia holte zuletzt 10:0-Punkte und hat sich gefunden. Ladbergen thront von der Spitze, tat sich zuletzt auswärts aber schwer. Gut für Torsten Stork und seine Jungs, dass es auf dem Rott zur Sache geht. Da sollte es eigentlich nur einen Sieger geben.
HEIMSPIEL-Tipp: 33:27. Klare Sache, Ladbergen bleibt zuhause fehlerlos.
HSG Aschenfurt - Eintracht Mettingen (Samstag, 19 Uhr)
Der Tabellenzweite träumt heimlich vom Aufstieg! Und das dürfen Max Frye und Konsorten auch, schließlich scheint man zwar die noch keine Konstanz gefunden zu haben, aber immerhin drehen die Kramm-Jungs aktuell immer zum richtigen Zeitpunkt auf. Bei Mettingen ist das Gegenteil der Fall. Die Jungs von Nick Förster schalten meist zu früh einen Gang zurück.
HEIMSPIEL-Tipp: 33:32. Knappe Sache, aber am Ende der erwartbare Ausgang.
SGH Steinfurt - Adler Münster (Samstag, 19.45 Uhr)
Die SGH tut sich schwer. Das liegt zum Einen an immer wieder ausfallenden Leistungsträgern, zum Anderen daran, dass der Fokus nicht immer über 60 Minuten stimmt. Nun geht's gegen die absolute Wundertüte der Liga. Aufsteiger Adler kam schwer in die Saison, holte dann unerwartete Siege und schien unschlagbar, nur um dann wieder zwei Mal auf die Mütze zu bekommen.
HEIMSPIEL-Tipp: 27:30. Die Adler zeigen wieder ihr stärkeres Gesicht und entnerven die Steinfurter mit ihrer langsamen Spielweise.

































