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Kreisliga Münsterland - Anschwitzen, der 8. Spieltag

Was ist los? NRG-II-Coach Björn Hartwig wird von seiner Mannschaft oft überrascht. Foto: Uhlig.

NRG II fehlt die Konstanz


Von Nils Uhlig

(07.11.25) Was ist mit Karsten los? Diese Meme-geprägte Frage stellt man sich mit Blick auf die Ergebnisse der HSG NRG II. Mal steht die Abwehr, dann wieder nicht. Mal läuft es vorne, dann wieder nicht. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt, schien die Hartwig-Truppe nach drei Siegen wieder auf Kurs, doch dann kam der Einbruch.

Spiel 6 der aktuellen Saison: Die HSG NRG II dominiert nach drei Siegen in Folge auch die erste Halbzeit im Heimspiel gegen die HSG Aschenfurt. Doch nach dem Wechsel bricht die Truppe um Dennis Plagemann ein, scheitert immer wieder an Lasse Freier im Gästetor und auch die Defensive wird immer wackliger. Was sicherlich mal passieren kann, scheint bei der HSG aber noch in die darauffolgende Woche transportiert worden zu sein. Denn beim bislang punktlosen und in so ziemlich allen Spielen auch chancenlosen Schlusslicht Arminia Ochtrup II fand man defenisv zu keiner Zeit ins Spiel. Die Folge: Eine 39:38-Niederlage.

Nun stehen also nach zwei Niederlagen und drei drauffolgenden Siegen erneut zwei Niederlagen zu Buche. Die Frage, die sich stellt ist klar: Wann stellt sich bei der HSG Konstanz ein? Ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen Sparta Münster II wäre eine Überraschung. Aber genau dafür die NRG II in dieser Saison anscheindend gut, sowohl positiv, als auch negativ. Also fragen wir auch an diesem Wochenende: Was ist mit Karsten los? Oder anders: Welches Gesicht zeigt die HSG NRG II an diesem Spieltag?


Anschwitzen, der 8. Spieltag

Westfalia Kinderhaus II - SuS Neuenkirchen II (Samstag, 15 Uhr)
Die Westfalia hat ihr Tal durchschritten und ist wieder auf dem aufsteigenden Ast, auch dank eines zuletzt überragenden Jonas Siekmann. Der netzte in den letzten zwei Partien 25 Mal und führte Kinderhaus II damit zu zwei Siegen. Gegen Neuenkirchen II sollte in eigener Halle eigentlich der nächste Zweier folgen, auch wenn sich die SuSler immer besser finden.
HEIMSPIEL-Tipp: 35:28. Zuhause wird die Westfalia beide Punkte einsacken.

HSG NRG II - Sparta Münster II (Samstag, 16 Uhr)
Folgt die nächste NRG-Überraschung? Denn ein Sieg gegen Spitzenteam Sparta II wäre eine solche. Die Leistungskurve der HSG stimmt vermutlich mit dem Herzschlag von Coach Björn Hartwig überein, wenn sein Team mal wieder was ganz Wildes veranstaltet. Bei Sparta wird es das erste Spiel mit Markus Eckstein als verantwortlichem Trainer.
HEIMSPIEL-Tipp: 33:36. Sparta II hat vor dem Wechsel Probleme, holt sich auf Strecke aber doch die zwei Zähler.

TV Vreden II - SGH Steinfurt (Sonntag, 17.45 Uhr)
Junge Wilde unter sich! Beide Teams setzen voll aufs Tempo und wollen rennen. Vor allem zuhause läuft das für den TVV bislang auch gut. Wenn man die Auswärtsschwäche in den Griff bekommt, kann die Hilbing-Crew auch oben angreifen. In den Griff muss Ilona Tieck auch ihr Team bekommen. Denn die zeigten zuletzt selten ihre starke Trainingsleistung, wenn es drauf ankam.
HEIMSPIEL-Tipp: 34:30. In der Hamalandhalle ist Vreden II nur ganz schwer zu bezwingen und siegt.

Eintracht Mettingen - Adler Münster (Samstag, 19 Uhr)
Wird das das langsamste Spiel der Saison? Beide Teams sind nicht dafür bekannt, um jeden Preis ins Tempospiel zu rennen. Da wird auch mal nach vorne gegangen. Die Adler schafften es zuletzt dennoch über 30 Tore zu werfen. Mettingen vollbrachte das erst einmal und siegte direkt. Zuletzt reichte es gegen Ladbergen aber nur zu mageren 18 Törchen.
HEIMSPIEL-Tipp: 25:30. Die Adler setzen ihren Höhenflug fort und holen den vierten Sieg.

HSG Kattenvennerich II - Arminia Ochtrup II (Sonntag, 17 Uhr)
Die HSG ist eigentlich ganz einfach auszurechnen. Bei unter 30 Gegentoren gibt es einen Sieg, bei genau 30 ein Unentschieden, bei über 30 Gegentreffern eine saftige Niederlage. Für das Spiel gegen das Schlusslicht ist die MArschroute also klar: Fokus auf die Abwehr! Abwehr wird bei den Arminen bisher nicht groß geschrieben. Im Schnitt kassiert der Aufsteiger fast 36 Gegentreffer, auch beim einzigen Sieg gab es 38 Gegnertore.
HEIMSPIEL-Tipp: 37:29. Unter 30 HSG-Gegentore und so ist der Ausgang klar. 

HSG Aschenfurt - DjK Coesfeld (Sonntag, 18 Uhr)
Heimlich, still und leise hat sich die HSG Aschenfurt auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet und ein möglicher Aufstieg in die Bezirksliga dürfte langsam in die Köpfe der Kramm-Sieben schleichen. Wenn das Team um Kreis-Bulle Max Frye die Ausschläge nach unten weiter minimieren kann, ist Aschenfurt ein ernstzunehmender Kandidat für einen Aufstiegsplatz. Coesfeld kann aber ein unangenehmer Gegner sein.
HEIMSPIEL-Tipp: 35:28. Den Gästen fehlen ein paar Alternativen, um das Tempo mitzugehen.



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