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Die ordentliche Leistung bei den Stadtis sollte der HSG Gremmendorf/Angelmodde um Joris Schubert (l.) und Florian Mende Auftrieb geben.

Der Ball fliegt wieder


von Alex Piccin

(11.01.17) Schnell den Wintermantel überstreifen und ab in die Halle, die Landesliga-Handballer bestreiten ihr letztes Hinrundenspiel. Viel haben sich die hiesigen Teams vorgenommen - müssen sie zum Teil auch, denn fast allen Mannschaften aus Münster und Umgebung sitzt das Abstiegsgespenst im Nacken.

Ab heute blicken wir nicht mehr gemeinsam auf Bezirks- und Landesliga voraus. Stattdessen teilen wir unser Anschwitzen ligagerecht auf. Zur Bezirksliga-Vorschau geht's Opens internal link in current windowhier entlang. Moment! Zuerst bitte nachlesen, was die Landesligisten erwartet.

Westfalia Kinderhaus - TuS Brockhagen     (Sa. 17 Uhr)
Auch der letzte Kater sollte nach der Stadtmeisterfeier mittlerweile verjagt worden sein. Münsters Titelträger empfängt den Tabellensechsten, der mit die zielsichersten Werfer in seinen Reihen hat. Davon ist Westfalia 67 geworfene Tore entfernt. Rückraumspieler Lars Schulze Dieckhoff ist guter Dinge, dass die Mannschaft den Schwung der Stadtis mit in die Meisterschaft nimmt. Immerhin gelangen dort 64 Treffer. Es soll mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet werden. 
Heimspiel-Tipp: Die Kinderhauser gehen weiter steil - 24:20.

SC Münster 08 - TV Werther     (Sa. 17 Uhr)
Ein ganz wichtiges Duell bietet sich den Nullachtern gleich zum Wiederbeginn. Der Drittletzte empfängt den Vorletzten des Klassement. Ein Heimsieg wäre enorm wichtig, zumal es in der nächsten Runde zum aktuell Tabellenzweiten Isselhorst geht, wo die Trauben weit oben hängen. Bei den Stadtspielen ging Stimmung vor Leistung - das hat sich mit dem Vorrundenaus gerächt. Nun gilt es: besser machen.
Heimspiel-Tipp: Die Nullachter reißen sich zusammen - 20:18.

TV Friesen Telgte - HSG Gremmendorf/Angelmodde (Sa. 18.30 Uhr)
Die Heimmannschaft hegt Aufstiegsambitionen, die HSG muss hingegen alles in die Waagschale werfen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht frühzeitig zu begraben. Andererseits, in der nächsten Woche geht's zum Liga-Primus nach Emsdetten. Hofft man, unterschätzt zu werden und eine Überraschung zu landen, oder gilt der Fokus auf die Spiele mit Gegnern auf Augenhöhe? Vermutlich ersteres...
Heimspiel-Tipp: Keine Überraschung - 24:18.

TG Hörste - SC Everswinkel     (Sa. 19.15 Uhr)
Ganz die Wurfbude der Liga ist Everswinkel zwar nicht, denn Ibbenbüren hat 13 Treffer mehr kassiert. Doch Marcel Graefer weiß, dass er in der zweiten Saisonhälfte genau dort ansetzen muss. Mehr Konzentration in der Defensive ist das oberste Gebot, denn der Rest passte zuletzt. Nach dem Fehlstart hatte sich Graefers Mannschaft gegen Jahresende wieder gefangen.
Heimspiel-Tipp: Dem Angriff sei Dank, ein Auswärtssieg - 25:26.

SG Sendenhorst - TV Isselhorst     (Sa. 19.15 Uhr)
Die SGS ist seit etwas mehr als einer Woche im Training. Der Schwerpunkt dabei könnte psychologischer Natur sein: Die Sendenhorster schafften es bislang, in unschöner Regelmäßigkeit gegen die vermeintlich schwächeren Teams miese Auftritte hinzulegen. Negativer Höhepunkt war das letzte Duell vor Weihnachten gegen Schlusslicht Werther. Umso erfreulicher ist es also wohl für Coach Andreas Schwartz, dass mit Isselhorst ein schweres Kaliber auf seine Elf wartet.
Heimspiel-Tipp: Einen Punkt behält die SGS Zuhause - 21:21.

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Tippspiel-Regeln

Ab sofort habt ihr die Chance, Euch mit einer Mail an info@heimspiel-online.de formlos als Tippgegner zu bewerben. Dafür bitte kurz euren Namen, euren Verein und Handynummer oder Mailadresse nennen, damit wir Euch zurückrufen oder anmailen können. Jeder Handballkenner ist willkommen – egal ob Spieler, Trainer oder Fan.

Die Regeln: Der Tipper, der im jeweiligen Spiel den Sieger richtig getippt hat und mit seiner Differenz näher an der Differenz des tatsächlichen Endergebnisses liegt,  bekommt einen Punkt. Liegen beide Tipper gleich nah am Resultat, ist entscheidend, welcher Tipper näher an der Anzahl der insgesamt erzielten Treffer liegt. Ist auch das gleich – oder haben beide das gleiche Ergebnis getippt – dann bekommt keiner einen Punkt. Natürlich weiß kein Tipper vorher von den Ergebnissen des anderen.

Doch Vorsicht: Es gibt einen Sonderfall. Denn, ähnlich wie beim Boxen, gibt es auch in unserer Tipprunde den Knock-Out in Form eines Lucky-Punchs. Bedeutet: Tippt einer der Kontrahenten ein Ergebnis exakt richtig – und sein Gegenüber schafft dies innerhalb der getippten Begegnungen nicht (oder seltener) – dann geht der Richtig-Tipper als Sieger aus dem Handballwochenende.

Liegen beide nach allen getippten Spielen im Endergebnis gleichauf, steht es also beispielsweise 3:3, dann entscheidet, wer insgesamt in den Einzelspielen die geringere zusammenaddierte Abweichung aufzuwiesen hat.



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