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Philipp Dichtler stellt mit den Friesen und 414 Treffern das offensivstärkste Team der Landesliga 2.

Spitzenspiel in Ibbenbüren


von Kevin Michaelis

(19.01.17) In den vergangenen drei Partien haben es die Telgte nie unter 40 eigenen Torerfolgen gemacht. Das Topspiel bei der Ibbenbürener SV wird aber wohl in der Defensive entschieden. Die Spielvereinigung stellt körperlich nämlich eine ganz andere Herausforderung dar als Gremmendorf, das andere Ibbenbüren und Everswinkel. Apropos Everswinkel: Der SCE erwartet einen heißen Tanz in Sendenhorst. Am besten gehen wir gleich rein ins Anschwitzen des 14. Spieltages.

SC Münster 08 – TV Isselhorst     (Sa., 17 Uhr)   
Dass der Sieg im vergangenen Spiel über den TV Werther für die Jungs vom Kanal verdammt wichtig war, darüber sind sich alle einig. In der Tabelle dadurch direkt um einen Platz verbessert, steckt Nullacht dennoch weiterhin im Abstiegskampf. Coach Björn Hartwig will davon aber nichts wissen und gibt sich vor dem nächsten Heimspiel gegen den Favoriten vom TV Isselhorst, der zuletzt sein ganz eigenes Drama in Sendenhorst erlebte, diplomatisch: „Wir schauen weiter nur von Spiel zu Spiel.“
Heimspiel-Tipp: Nullacht tritt selbstbewusst auf. Am Ende wird’s ne richtig enge Kiste, mit dem besseren Ende für Isselhorst – 26:28.

TG Hörste – Ibbenbürener SpVg     (Sa., 19.15 Uhr)
Die SpVg Ibbenbüren wartet seit nun mehr drei Spielen auf einen Erfolg. Abgerutscht auf Platz 8, bedeutet das erstmal den Blick Richtung Abstiegsplätze zu richten und aufzupassen, nicht weiter durchgereicht zu werden. Umso wichtiger wäre ein Sieg beim derzeit Tabellenfünften aus Hörste. Nicht nur der deutliche Sieg im vergangenen Spiel über Everswinkel sollte der Heimelf Auftrieb geben, sondern auch die Tatsache, dass die letzten drei Heimspiele allesamt gewonnen wurden.
Heimspiel-Tipp: Hörste untermauert die Ambitionen, für Ibbenbüren wird die Luft dünner – 27:23.

SG Sendenhorst – SC DJK Everswinkel     (Sa., 19.15 Uhr)
Die Erinnerungen an das vergangene Heimspiel gegen Isselhorst dürfte der SGS ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Der gewonnene Punkt sollte Schwung für die kommende Partie geben. Dieser wird wohl auch von Nöten sein, denn im heißersehnten Derby wollen auch die angeschlagenen Everswinkler, die zuletzt zwei Mal 40 Gegentore hinnehmen mussten, wieder zurück in die Erfolgsspur. Nur knapp zehn Autominuten trennen die beiden voneinander und auch in der Tabelle liegen die Teams im Abstiegskampf dicht beieinander. Auf die Zuschauer in Sendenhorst wartet also wieder einmal der nächste heiße Tanz.
Heimspiel-Tipp: Das Derby verspricht was es hält. Vor ausverkauftem Haus schenken sich beide Mannschaften rein gar nichts und die letzte Minute wird die Entscheidung bringen – 32:31 für Sendenhorst.

1.HC Ibbenbüren – TV Friesen Telgte     (Sa., 19.30 Uhr)
Ein wahres Spitzenspiel erwartet die Zuschauer am Samstag in Ibbenbüren. Denn dann trifft der aktuell Tabellenvierte auf den seit dem letztem Spieltag neuen Tabellenzweiten. Für die Friesen läuft es auch nach der Winterpause vor allem in der Offensive richtig gut: in jedem der letzten drei Spiele knackten die Schützlinge von Trainer-Christian Meermeier die 40-Tore-Marke, gleichbedeutend mit der momentan zweitbesten Offensive der Liga. Aber auch Ibbenbüren verfügt gerade in der Offensive über viel Qualität. Deshalb prophezeit Meermeier vor der kommenden Begegnung auch ein ganz anderes Duell als die zuletzt: „Uns erwartet im Spiel in Ibbenbüren eine ganz andere Körperlichkeit seitens des Gegners und somit eine ganz andere Aufgabe.“
Heimspiel-Tipp: Spitzenspiel und Offensivequalität lässt bei jedem Handballfan Vorfreude aufkommen, am Ende aber kommt es diesmal vor allem auf die Defensive an. Gegen Telgte ist derzeit kein Kraut gewachsen: 25:22-Auswärtssieg.

TV Werther – Tus Brockhagen     (Sa., 20.15 Uhr)
Nur zwei Siege aus 13 Ligaspielen ist die bisher magere Bilanz des Tabellenvorletzten aus Werther. Auch der Offensiv-Knoten scheint immer noch nicht so richtig geplatzt zu sein. Ersatzgeschwächte Brockhagener holten vergangenes Wochenende immerhin einen Punkt in Kinderhaus. Mit Platz sieben hat Brochkagen derzeit weder mit dem Auf- noch Abstiegskampf etwas zu tun und kann dementsprechend frei aufspielen.
Heimspiel-Tipp: Werther wehrt sich vergeblich – 23:30-Auswärtssieg für den TuS.

TuS Spenge II – Westfalia Kinderhaus     (So., 17 Uhr)
Für Kinderhaus heißt es im Abstiegskampf weiterhin punkten, punkten, punkten. Und die Tendenz von drei ungeschlagen Spielen in Folge ist in der Tat positiv zu verbuchen. Auch wenn der Punktgewinn letzte Woche hätte in dreifacher Form ausfallen müssen, sollte vor allem die starke erste Halbzeit weiterhin Mut machen. Die Reserve von Spenge dümpelt zurzeit im tabellarischen Niemandsland herum. Mit Platz sechs ist das Mittelfeld aktuell gesichert. Für die Truppe von Kinderhaus-Trainer Sebastian Dreiszis möglicherweise ein entscheidender Faktor.
Heimspiel-Tipp: Kinderhaus bleibt auch in Spenge ungeschlagen – 29:26-Auswärtssieg.

TV Emsdetten II – HSG Gremmendorf/Angelmodde     (So. 18 Uhr)
Erster gegen Letzter. Viel einfacher beschreibt sich die Partie wohl kaum. Natürlich gibt es die Statistiken und deren aktuell überdimensionalen Gegensätze beider Mannschaften, die die Tabellenplätze mehr als verdeutlichen. Hinzu kommt das hätte, wenn und aber... doch lassen wir die Teams einfach Handball spielen und hören uns zuvor noch an, was HSG-Trainer Axel Binnenbruck zu sagen hat: „Nach dem Emsdetten-Spiel kommen die wichtigen Begegnungen.“ Wohl wahre Worte.
Heimspiel-Tipp: Binnenbruck behält recht – Emsdetten macht es ziemlich deutlich. 15:36 aus Sicht der Gremmendorfer.

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Tippspiel-Regeln

Ab sofort habt ihr die Chance, Euch mit einer Mail an info@heimspiel-online.de formlos als Tippgegner zu bewerben. Dafür bitte kurz euren Namen, euren Verein und Handynummer oder Mailadresse nennen, damit wir Euch zurückrufen oder anmailen können. Jeder Handballkenner ist willkommen – egal ob Spieler, Trainer oder Fan.

Die Regeln: Der Tipper, der im jeweiligen Spiel den Sieger richtig getippt hat und mit seiner Differenz näher an der Differenz des tatsächlichen Endergebnisses liegt,  bekommt einen Punkt. Liegen beide Tipper gleich nah am Resultat, ist entscheidend, welcher Tipper näher an der Anzahl der insgesamt erzielten Treffer liegt. Ist auch das gleich – oder haben beide das gleiche Ergebnis getippt – dann bekommt keiner einen Punkt. Natürlich weiß kein Tipper vorher von den Ergebnissen des anderen.

Doch Vorsicht: Es gibt einen Sonderfall. Denn, ähnlich wie beim Boxen, gibt es auch in unserer Tipprunde den Knock-Out in Form eines Lucky-Punchs. Bedeutet: Tippt einer der Kontrahenten ein Ergebnis exakt richtig – und sein Gegenüber schafft dies innerhalb der getippten Begegnungen nicht (oder seltener) – dann geht der Richtig-Tipper als Sieger aus dem Handballwochenende.

Liegen beide nach allen getippten Spielen im Endergebnis gleichauf, steht es also beispielsweise 3:3, dann entscheidet, wer insgesamt in den Einzelspielen die geringere zusammenaddierte Abweichung aufzuwiesen hat.



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