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Im Hinspiel hatte die HSG Gremmendorf/A., damals noch mit Joris Schubert (r.) sowie Frederic Broer (hi.) und Milan Schröder (l.) gegen die Reserve des TuS Spenge keine Chance. TuS-Akteur Max Mühlenweg (M.) erzielte beim 23:32 seiner Mannschaft elf Tore.

Gegen alle Eventualitäten


von Nicolas Hendricks

(04.05.17) Mit dem TV Emsdetten II steht der Aufsteiger in die Verbandsliga bereits seit geraumer Zeit fest. Sicher in die Bezirksliga absteigen werden die HSG Gremmendorf/Angelmodde, der TV Werther und der SC Everswinkel. Selbst unter den Trainerkollegen herrscht jedoch noch immer keine Einigkeit darüber, ob der Tabellenelfte – Stand jetzt ist das die Ibbenbürener SpVg – noch in eine eventuelle Abstiegsrelegation rutschen könnte.

Um allen Eventualitäten zu trotzen, haben sich die SG Sendenhorst, Westfalia Kinderhaus und Münster 08 zum Ziel gesetzt, die Saison bis zum Ende voll durchzuziehen. Das macht auf jeden Fall Sinn. Alle drei Mannschaften haben an diesem Wochenende Heimrecht. Spielen bei eigenen Siegen auch noch die Friesen aus Telgte mit und gewinnen ihr Heimspiel gegen Ibbenbüren, dann ist der Klassenerhalt für die drei genannten Teams gegen alle möglichen düsteren Szenarien abgesichert.

SC Münster 08 – TuS Brockhagen     (Sa. 16 Uhr)
„Für uns beginnt die Saison mit dem ersten Tag der Vorbereitung und endet am letzten Spieltag“, erklärt SCM-Trainer Björn Hartwig all denjenigen eine Abfuhr, die auf ein lockeres Ausdrudeln der Nullacht-Saison hoffen. Mit dem TuS Brockhagen ist noch einmal ein Großkaliber der Landesliga zu Gast am Kanal.
Hinspiel: Opens internal link in current window40:31-Sieg der Ostwestfalen.
Heimspiel-Tipp: Nullacht spielt eine Halbzeit gut und teilt beim 30:30 die Punkte. Da schmeckt die anschließende Bratwurst gleich doppelt gut.

SG Sendenhorst – TV Werther     (Sa. 17.15 Uhr)
Die Probleme, welche die SGS mit den schwächeren Teams der Liga in dieser Spielzeit hat, sind mittlerweile hinlänglich bekannt und diskutiert. Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TV Werther will SG-Coach Andreas Schwartz nun bedingungslose Einstellung von der ersten bis zur letzten Sekunde. „Wir wollen zeigen, dass wir das besser können“, so der Trainer. Mit Carsten Bernstein wird ein alter Hase in seinem letzten Heimspiel verabschiedet.
Hinspiel: Bittere Opens internal link in current window25:27-Niederlage der SGS.
Heimspiel-Tipp: Na bitte, es geht doch – 37:31-Heimsieg.

TV Friesen Telgte – Ibbenbürener SpVg     (Sa. 18.30 Uhr)
„Ja, ich bin auf jeden Fall sehr zuversichtlich“, lautet die Antwort des Telgter Trainers Christian Meermeier auf die Frage, ob er seinen Mannen an den letzten beiden Spieltagen der Saison zwei Siege zutraut. Als Lohn dafür könnte am Saisonende Platz 4 herausspringen. Allerdings kämpft die Ibbenbürener SpVg als Tabellenelfter aktuell auch noch um jeden Punkt und überraschte zuletzt mit einem Sieg über den TuS Spenge II.
Hinspiel: Opens internal link in current window41:25-Kantersieg der Friesen.
Heimspiel-Tipp: Die Friesen tun ihren Nachbarn einen Gefallen – 38:29.

Westfalia Kinderhaus – 1. HC Ibbenbüren     (Sa. 19 Uhr)
Noch so eine extrem schwache Leistung wie in Gremmendorf, und Westfalia-Trainer Sebastian Dreiszis geht völlig an die Decke. „Ich versuche schon die ganze Zeit, die Jungs wachzurütteln“, sagte der Coach nach der bitteren Pleite beim Schlusslicht aus Gremmendorf. Zwischen Platz 8 und 11 ist für Kinderhaus aktuell noch alles möglich.
Hinspiel: Starker Opens internal link in current window35:31-Auswärtserfolg der Westfalia.
Heimspiel-Tipp: Kinderhaus lässt seine Klasse endlich mal wieder aufblitzen – 32:27.

TV Emsdetten II – SC Everswinkel     (Sa. 19 Uhr)
Im Derby gegen den TV Friesen Telgte stimmte zuletzt die Leistung des SCE – allein das Ergebnis sorgte für große Ernüchterung. In Emsdetten ist das Team aus dem Vitusdorf – wie zuvor jede andere Mannschaft der Liga auch – absoluter Außenseiter.
Hinspiel: Knappe 29:33-Niederlage des SCE.
Heimspiel-Tipp: Emsdetten spielt sich im letzten Heimspiel in einen Rausch – 42:26.

TuS Spenge II – HSG Gremmendorf/A.     (So. 17 Uhr)
Überraschend war der HSG-Sieg gegen Westfalia Kinderhaus allemal. Gegen den TuS Spenge II ist die personelle Ausgangslage der Blau-Gelben jedoch noch einmal deutlich schlechter. „Unsere zweite Mannschaft spielt in der Relegation“, erklärt Trainer Axel Binnenbruck, „da dürfen sich einige Jungs bei uns nicht festspielen“. Trotzdem reist der Gremmendorfer Tross mit deutlich gesteigertem Selbstvertrauen nach Ostwestfalen.
Hinspiel: Nichts zu holen beim Opens internal link in current window23:32 in Gremmendorf.
Heimspiel-Tipp: Spenge setzt sich 27:17 durch.

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