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Im Hinspiel hatten Kai Kuhlenkamp (l.) und Lukas Linke (r.) gegen den TV Friesen Telgte und Maximilian Hoffmann keine Chance. Jetzt hofft die HSG darauf, das Match offener zu gestalten.

Telgte will Platz 4


von Kevin Michaelis und Nicolas Hendricks

(11.05.17) Etwas schade ist es schon: Der ganz große Showdown am letzten Spieltag bleibt den Zuschauern der Landesliga 2 in dieser Spielzeit verwehrt. Während Spitzenreiter TV Emsdetten II bereits seit Wochen als Meister feststeht, sind auch im Abstiegskampf alle Würfel längst gefallen: Die HSG Gremmendorf/Angelmodde und der TV Werther steigen sicher in die Bezirksliga ab, der SC Everswinkel darf noch auf eine Relegationsrunde hoffen, in der einer von insgesamt vier Landesliga-Zwölften doch noch den Ligaerhalt feiern darf.

Und trotzdem hat dieser letzten Spieltag seine Reize. Beispielsweise können die Friesen Telgte mit einem Sieg bei Schlusslicht Gremmendorf den starken 4. Tabellenplatz verteidigen. Die HSG hingegen hofft, nach dem überraschenden Derbysieg gegen Westfalia Kinderhaus im letzten Heimspiel auf die nächste faustdicke Sensation. Everswinkel will sich gegen die TG Hörste für die bevorstehende Relegationsrunde „eingrooven“. Auch auf den SC  Münster 08, Westfalia Kinderhaus und die SG Sendenhorst kommen noch mal spannende Aufgaben zu.

HSG Gremmendorf/A. – TV Friesen Telgte     (Sa. 16.15 Uhr)
„Das ist einfach eine wahnsinnshohe Umstellung“, sagt Friesen-Trainer Christian Meermeier über den Fakt, dass in der Gremmendorfer Halle grundsätzlich gänzlich ohne Harz an Ball und Fingern gespielt wird. „Meine Jungs greifen sonst nämlich immer ordentlich zu“, so der Coach weiter. Gerade in der Anfangsphase hat die HSG daher die Chance, sich etwas abzusetzen und anschließend für einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss zu sorgen.
Hinspiel: Mit 41:21 schoss Telgte die Gäste aus der Halle.
Heimspiel-Tipp: Diesmal wird’s ganz eng, aber die Friesen setzten sich knapp durch – 23:21 für Telgte.

SC Everswinkel – TG Hörste     (Sa. 17.30 Uhr)
Im Auswärtsspiel bei Ligaprimus TV Emsdetten schonte SCE-Trainer Marcel Graefer alle angeschlagenen Spieler mit Blick auf die eventuell anstehende Relegation. Gegen Hörste, das betont der Coach, „wollen wir uns vernünftig verabschieden und konzentrierter spielen. Denn wenn es doch keine Abstiegsrunde gibt, ist es für einige von uns das letzte Spiel“. Auch Graefer selbst geht im Sommer und wird neuer Trainer von Bezirksligist Eintracht Hiltrup.
Hinspiel: Klare 28:40-Niederlage des Sportclubs.
Heimspiel-Tipp: Wildes Hin und Her – 35:37.

TV Werther – SC Münster 08     (Sa. 18 Uhr)
Wenn die Nullachter noch mit Westfalia Kinderhaus gleichziehen wollen, dann muss beim Tabellenvorletzten defintiv ein Sieg her. Zugleich muss die Truppe von Trainer Björn Hartwig auf einen Misserfolg des Stadtrivalen von Westfalia Kinderhaus hoffen. Aber auch wenn es nicht so kommen sollte, wäre es im ersten Landesligajahr seit ewigen Zeiten eine gute Saison für den SCM. „Davon würde die Welt auch nicht untergehen“, so Hartwig entspannt. Ein Sieg zum Abschluss ist alle mal drin, denn wie so oft kann Hartwig personell aus dem Vollen schöpfen.
Hinspiel: Ein deutliches 38:22 für Nullacht.
Heimspiel-Tipp: Wieder wird es eindeutig - 33:21-Auswärtssieg.

TV Isselhorst – SG Sendenhorst     (Sa. 18.30 Uhr)
Etwas dubios ist es schon: Die Große Hoffnung für Sendenhorst-Trainer Andreas Schwartz vor dem schweren Auswärtsspiel beim TV Isselhorst ist ausgerechnet die eigene Unberechenbarkeit. „Wir können uns einfach sehr gut anpassen“, scherzt der Coach. Immerhin: Nach wichtigen Erfolgen in den vergangenen Wochen geht es für die SGS nur noch darum, sich vernünftig aus der Saison zu verabschieden. Mit dem Abstiegskampf hat das Schwatz-Team schon länger nichts mehr am Hut.
Hinspiel: In der Sendenhorster Halle passte sich die SG bestens an das Niveau des Gegners an und teilte beim 26:26 die Punkte.
Heimspiel-Tipp: Ähnliches Niveau, aber 30:27-Sieg des TVI.

TuS Brockhagen – Westfalia Kinderhaus     (Sa. 19.15 Uhr)
Eine Reaktion auf die Niederlage gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde hat Kinderhaus vergangene Woche schon gezeigt. Bleibt nur die Frage, ob diese im letzten Saisonspiel auch noch einmal beim starken Tabellendritten aus Brockhagen bestätigt werden kann. „Wir können jetzt entspannt ins letzte Spiel gehen“, sagt Westfalia-Trainer Sebastian Dreiszis. Mit einem Sieg wäre im besten Falle Platz 8 für Kinderhaus drin und somit sicherlich ein versöhnliches Ende einer Achterbahn-Saison.
Hinspiel: Punkteteilung, 28:28-Unentschieden.
Heimspiel-Tipp: Kinderhaus beendet die Saison versöhnlich - 29:27-Auswärtserfolg.

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