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Landesliga 2

Tom Langhoff stieg in der Saison 17/18 mit der ISV in die Bezirksliga ab. Nun bleibt er als Trainer der Landesliga erhalten.

Schnelle Einigkeit auf Dregers Terrasse


Von Mario Lacroix

(06.07.18) Die Baumbergehalle hat Tom Langhoff nicht wirklich in guter Erinnerung. Als Trainer der Ibbenbürener SV kassierte er in der abgelaufenen Saison noch eine herbe Schlappe mit 15 Toren Unterschied bei SW Havixbeck. Den Klub, das Team und auch die Halle wird der 32-Jährige wohl bald mit intensiveren und vielleicht positiveren Emotionen besetzen können. Langhoff übernimmt den Landesligisten anstelle von Andreas Scheipers, der Mitte Juni sein Engagement in Havixbeck beendet hat.

Die Initiative ergriff Havixbecks stellvertretender Abteilungsleiter Bodo Dreger, der nach der immer noch nicht in allen Details geklärten Trennung von Scheipers (der Klub will sich dazu bald offiziell äußern) mit der Trainersuche betraut war. "Ich kannte ihn nicht, aber nach einigen Gesprächen mit Kollegen hat man mir gesagt, dass ich Tom mal anrufen soll", erklärte Dreger. Schnell verabredeten sich die beiden für den vergangenen Sonntag.

"Absoluter Sachverstand"

Das Gespräch auf Dregers Terrasse hat dann mehr als zwei Stunden gedauert. "Gefühlt war es nur eine Stunde", so Dreger, "daran sieht man, dass wir uns sehr gut verstanden haben." Für ihn sei nach fünf Minuten klar gewesen, dass ihm ein Mann mit "absolutem Handball-Sachverstand" gegenüber sitzt. Exklusiv hat Dreger diese Ansicht wohl kaum. 

Langhoff, als Aktiver für Schwerin, Rostock und Emsdetten in der 2. Liga aktiv und zuletzt fünf Jahre als Trainer Ibbenbürens verantwortlich, ist ein Vollbluthandballer. Über den freuen sie sich in Havixbeck. Auch Abteilungsleiter Marc Huysmann hatte beim ersten Kontakt "sofort ein positives Gefühl".

Gute Beteiligung

Eine Pause hätte er sich vorstellen können, sagt Tom Langhoff. Doch die Voraussetzungen in Havixbeck haben ihm den Job sofort schmackhaft gemacht. Dem in Münster lebenden Autoverkäufer gefallen die kurzen Anfahrtswege und die Quantität des Kaders ("Mit 21 Spielern konnte ich noch nie arbeiten"). Die Qualität im Kader prüft er seit vergangenen Dienstag ab. Dass bei den ersten beiden Einheiten je 15 Spieler dabei waren, passte ihm gut. Dass darüber hinaus verletzte Spieler auch gekommen sind, hat ihn sogar positiv überrascht.

In Ibbenbüren war Langhoff am Ende wieder als Spieler aktiv. Das soll in Havixbeck nicht sein. "Wir haben viele Spieler, die zwischen 1990 und 2000 geboren sind. Die sind jung und dynamisch, da will man keinen 32-Jährigen sehen." Zwei Punkte sind in seiner Handball-Philosophie fest verankert: "Erstens möchte ich, dass man sich einstellungsmäßig nichts vorzuwerfen hat und zweitens ist mir wichtig, dass alle Spieler unser Spielsystem akzeptieren und in eine Richtung laufen."



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