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Zuletzt waren seine Anweisung bei der Teilen der Mannschaft verhallt. Holger Nieters wurde vom Verein für die Relegation freigestellt.

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Nieters freigestellt, Trio soll HCI retten


Von Andreas Teipel

(27.05.19) Dieser Schritt ist als letztes Signal an die Mannschaft zu verstehen. Nach der verpatzten Relegation gegen die SpVg. Hesselteich, in der der direkte Klassenverbleib auf dem Spiel stand, stellte der 1. HC Ibbenbüren mit Holger Nieters seinen Trainer für die nun folgende zusätzlich Relegation frei. Wolfgang Brügge als zweiter Trainer steht hingegen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Jetzt soll es ein Trio , bestehend aus Maik König, Christian Guhe und Markus Wedderhoff richten. Wedderhoff hatte diese Entscheidung als designierter Senioren- und Jugendkoordinator des HC auch selbst mitgetragen: "Das Verhältnis zwischen Holger und der Mannschaft stand nicht mehr zum Besten. Wir müssen die Köpfe der Spieler aber unbedingt wieder frei bekommen und mehr Spaß und Lockerheit reinbekommen." Letzter Versuch also, die Mannschaft neu für die Entscheidungsspiele zu motivieren. Nieters selbst wollte sich zu dieser Entscheidung nicht äußern: "Kein Kommentar."

Nun soll es also ein Personalwechsel richten. Und für den hat sich Ibbenbüren altbewährte Kräfte ausgesucht. Zuvorderst stehen dabei Maik König und Christian Guhe. König trainierte die Mannschaft zuletzt in der Saison 2016/17, kennt also viele der Spieler auch aus dem Wettkampfbetrieb der Landesliga. Guhe hingegen ist seit rund 30 Jahren im Nachwuchsbereich aktiv, füllte dort unterschiedliche Funktion aus - auch als Trainer. "Wir kennen die Spieler alle sehr gut. In der Kürze der Zeit wäre eine andere Lösung kaum umsetzbar gewesen. Also machen wir es jetzt für den Verein, lass' es uns versuchen", schildert Guhe die Rahmenbedingungen, die zu dieser Konstellation führten. 

Bemerkenswert an der Sache ist aber, dass Nieters keinesfalls entlassen wurde. Lediglich für die Relegation hat man ihn aus der Schusslinie genommen. "Holger ist ein sehr guter Trainer. Wenn das hier alles vorbei ist, werden wir mit ihm sprechen. Es gibt genügend Aufgaben und Arbeit in unserem Verein für die wir fähige Leute wie ihn gebrauchen können." Das klingt zugegebenermaßen etwas schräg. Wieso sollte Nieters nach solch einer Kaltstellung noch weiter Interesse haben, für den HC Ibbenbüren zu arbeiten? Nun, sagen wir es so: Weil im Kreise der Betroffene einfach auch viele sympathische und nette Leute sitzen. Schwer vorstellbar, dass dieser Schritt nicht mit allem Respekt für einander vollzogen wurde. Ob die Gespräch mit Nieters dann jedoch ein Landesliga- oder ein Bezirksliga-Verein führen wird, muss die Relegation zeigen, in die die Mannschaft nun ohne weitere Ausreden am Mittwoch um 20 Uhr in Detmold einsteigen wird.

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Mit Maik König (M.) als Teil eines Trainer-Trios geht der 1. HC Ibbenbüren in die Relegation um den Ligaverbleib in der Landesliga.


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