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Landesliga 2

Größte Herausforderung in der neuen Saison wird es in Vreden sein, die Hinrunde ohne Julius Jetter (Auslandsaufenthalt) zu meistern. Foto: Teipel

Abbing soll in Vreden "jettern"


Von Andreas Teipel

(12.06.19) Die Grenze zu Holland ist im Stadtgebiet Vreden länger als die nach Deutschland. Bei der Kaderplanung ist das für den Landesligisten TV Vreden Fluch und Segen zugleich. Fluch, "weil es in dieser Lage nicht so einfach ist, Spieler zu uns zu holen", sagt Trainer Frank Steinkamp; Segen, weil sich dann auch nicht so viele Spieler dünne machen, um für andere Klubs zu spielen. Und so bleibt die Kladde mit Wechseln im Kader des erfolgreichen Aufsteigers, der in der nächsten Spielzeit ins zweite Jahr auf dieser Ebene geht, ohne große Gebrauchsspuren. Unangetastet bleibt sie aber nicht.

Die Herausforderung, die Steinkamp zu meistern hat ist vor allem eine: Topscorer und Siebenmeter-Schütze Julius Jetter wird für ein halbes Jahr nach Trumpistan gehen, also in die USA. Das hinterlässt zumindest für die halblinke Rückraumposition eine riesige Lücke. Darüber hinaus hat David Feist sein Karriereende bekanntgegeben. Und auch Kreisläufer Hermann Frintrup steht nicht mehr zur Verfügung. Ganz ohne ist der Qualitätsverlust auf der ersten Blick also nicht.

Doch Frank Steinkamp blickt angesichts der Neuzugänge optimistisch nach vorne. Zurecht. Denn die drei Neuen bringen alles mit, was man für die Landesliga braucht. Zulasten geht das jedoch des SuS Stadtlohn. Denn der Kreisligist verliert mit Christoph Marschmeyer und Tobias Rathmer zwei gute Leute, die künftig wieder für Vreden auflaufen werden. Der Dritte im Bunde ist Jonas Abbing, ein Rückraumspieler, der in der Jugend mit Vreden schon Verbandsligaluft tankte.

Christoph Marschmeyer (l.) kehrt nach einem Jahr beim SuS Stadtlohn zurück in die Hamalandhalle. Foto: Lehmann

Zwei Rückkehrer aus Stadtlohn

Ein großer Vorteil für Vreden ist sicher, dass Merschmeyer (25) und Rathmer (28) die Mannschaft sehr gut kennen. Beide waren Teil der Meistermannschaft in der Bezirksliga. Aus zeitlichen Gründen bzw. freundschaftlicher Verbundenheit waren sie nach Stadtlohn gewechselt. Nun kehren sie zurück. Merschmeyer ist dabei als Mittelmann vorgesehen, der durch seine Schnelligkeit und Passgenauigkeit wie geschnitzt ist für das Spiel über die erste und zweite Welle. Linksaußen Rathmer ist ebenfalls sehr schnell, der typische Außenspieler halt. 

Interessant wird zu beobachten sein, wie sich Abbing als Rückraumspieler an die Gangart der Senioren anpassen wird. Der eher bullige denn lange Mann bringt technisch alles mit, was man sich als Trainer wünscht. Nur im letzten Jahr musste er pausieren, weil Vredens A-Jugend aus Spielermangel an keinem Wettbewerb teilnehmen konnte. "Unser Kader ist mit 15 Spielern jetzt eigentlich auch gut bestückt", kann Steinkamp einer entspannten Sommerpause entgegenblicken, "und dass wir in der Landesliga mithalten können, haben wir denke ich gezeigt."



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