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Landesliga 2

Ja, dann woll'n wir mal, dachte sich Ladbergens Kreisläufer und legte los. Dabei hätte seine Quote durchaus noch höher werden können. Foto: Teipel

Landesliga 2

Kein alltägliches Handballspiel in Steinhagen


Von Andreas Teipel

(11.12.18) Als Ladbergen zum ersten Mal auf das Tor der Spvg. Steinhagen II loslief, da stimmte plötzlich etwas nicht. Thomas Cervenka, Kreisläufer des TSV sah sich einer überraschenden Situation gegenüber. Damit hatte keiner gerechnet. Nun ja, er zuckte mit den Schulter und nahm die Situation an. Sein Team gewann diese Partie schließlich mit 32:23 (14:12). Aber das war schon kein alltägliches Handball-Spiel. 

Beschreiben wir die Partie also aus Sicht von Cervenka, dem 36-jährigen Neuzugang des TSV. Eigentlich ist der Mann ja gelernter Rückraumspieler, übte diese Funktion in der Landes- und Verbandsliga aus (u.a. in Sendenhorst und Ahlen). Und genau diese Ausbildung gereichte ihm und seinem Team beim Tabellenletzten zum Vorteil.

Zurück also zu jenem ersten Angriff. Ladbergen befand sich in Ballbesitz. Doch als Cervenka am ihm zugewiesenen Bereich des Spielfeldes ankam, fehlten plötzlich zwei seiner Mitspieler. Steinhagen hatte sich nämlich die Taktik überlegt, Ladbergens Rückraumspieler Jens Giesbert und Paul-Martin Schedeit in Manndeckung zu nehmen. Vier Spieler lümmelten sich also an der Mittellinie herum und überließen den Rest den anderen. Und diese Taktik zog Steinhagen gnadenlos durch.

Mal was anderes

Was also tun? "Wir anderen hatten jetzt natürlich große Räume zur Verfügung und ich bewegte mich zwischen Kreis und Rückraum", so Cervenka, der gegen die wenig robusten Verteidiger wenig Mühe hatte, sich durchzusetzen. Neun Tore sind für einen Kreisläufer denn wohl auch eine echte Hausnummer. Auch sein halbrechter Mitspieler Robin Dellbrügge nutzte seine Räume und traf siebenfach. "Ich fand' das eigentlich mal ganz gut", freute sich Cervenka über ein wenig Abwechslung, "da konnte ich mich mal ausleben."

Nun wäre es vermessen zu behaupten, dass Ladbergen ohne jede Mühe das Spiel von Beginn an dominierte. Vor allem in der ersten Hälfte war auf Steinhagener Seite noch reichlich Puste bei den jungen Spielern vorhanden, um das Ergebnis eng zu halten. Auch erlitt Ladbergen in der ein oder anderen Situation "unsere Krankheit, dass wir gegen schwächere Gegner auch schwächer spielen." Das legte sich aber nach gut 35 bis 40 Minuten.

Cervenka übrigens hätte seine persönliche Quote noch höher schrauben können, kassierte aber nach gut 50 Minuten seine dritte Zeitstrafe und wurde disqualifiziert. Er hatte sich aber unmittelbar davor noch mit einem Doppelpack zum 24:20 und 25:20 zum Toptorschützen einer ungewöhnlichen Partie erklärt. 

Tore für Steinhagen II: Haselbach (7), Peperkorn (4), Wagner (4), Linkert (4), Retzlaff (3), Blankert (1)

Tore für Ladbergen: Cervenka (9), Dellbürgge (7), Beckschäfer (4), Schedeit (4), Ruthenschröer (2), Friese (2), Giesbert (2), König (1), Meyer (1)



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