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Landesliga 2

Tobias Berger traf achtmal für Kinderhaus.

Nach 20 Minuten ist für Gronau Schluss mit lustig


Von Fabian Renger

(28.01.19) Rund 20 Minuten machte Vorwärts Gronau eine super Figur beim Auswärtsauftritt bei Westfalia Kinderhaus. Ziemlich schnell eroberten sich Adam Fischers Gronauer die Bälle, wie aufgedreht kamen sie aus der Kabine. Kinderhaus schien etwas perplex ob der Galligkeit der Gäste. Doch nach und nach kamen diese aus ihrem Takt, Kinderhaus stellte sich mehr und mehr auf Gronaus Spiel ein. Die Folge: Aus einem 12:7 (21.) für Vorwärts wurde bis zur Pause ein 14:14, am Ende gar ein 31:25 für die Westfalia.

"Das spricht für unsere Qualität, so noch zurück zu kommen", lobte Sebastian Dreiszis seine Kinderhauser Gang erst einmal. Klar: Aus fünf Toren Rückstand einen Sieg mit sechs Toren Vorsprung heraus zu arbeiten, das ist harte Maloche und zeugt von einer Moral, an der es nichts zu rütteln gibt.

Durchschlagskraft passt


Die zweite Welle, der Angriff: Wo es am Anfang hakte, wurde es am Ende immer durchschlagskräftiger. Zwischen den Pfosten konnte sich Dreiszis auf seinen Zupacker Christopher Cooper verlassen, der einen ganz guten Sahnetag erwischt hatte. Trotzdem jetzt was für's Phrasenschwein: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Auch bei solch furioser Aufholjagd.


"In der Abwehr waren nicht griffig genug", haderte Dreiszis insbesondere mit Kleinigkeiten. Häufig war Kinderhaus nicht eng genug dran, viele Pässe wurden nicht unterbunden. Das zog sich durch's gesamte Match. "Ich war relativ zuversichtlich, dass wir es nicht mehr aus der Hand geben", blieb Dreiszis dennoch eine coole Socke. In der Anfangsphase der Matches hatte er mal der zweiten Garde etwas Spielzeit geschenkt. Das war auffällig, das Zusammenspiel passte nicht. Erst später wurde dies besser, auch dank zweier gut aufgelegter Christopher Kohl und Tobias Berger, die Gronau spätestens fast im Alleingang aus der Halle schossen.

Ohne die letzte Konsequenz


Vorwärts-Chief Fischer war derweil auch etwas angefressen. Die Zusammenarbeit und Bewegung in der Abwehr war zu Spielbeginn stark, später ließ die Verteidigung die nötige Konsequenz vermissen.  Immerhin: Der Körpereinsatz war vorhanden. "Das war nicht das Manko", fand Fischer. Auch von einem Einbruch wollte er nichts wissen. "Kinderhaus hat sich dann super auf uns eingestellt", so Fischer. Im Vorfeld der Partie waren ihm auch quasi die Hände gebunden: Bei den Trainingseinheiten waren fünf und sechs Leute vorhanden. Das ist natürlich nicht ganz so viel...

Tore für Kinderhaus: Schulz (2), Siering (2), Berger (8), Leening (3), Dudenhausen (3), Schöler (2), Rau (1), Jung (1), Kohl (9)

Tore für Gronau: Schmidt (5), Moss (2), Vissedyk (1), Ress (4), Böing (1), Lenting (1), Schmidt (4), Walter (6), Nagelmann (1)



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