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Landesliga 2

Wie schon beim HC Ibbenbüren sollen es für den TSV Ladbergen verstärkt junge Talente richten. Darauf legt Trainer Holger Kaiser Wert.

Ladbergen ändert den Kurs


Von Justus Heinisch

(17.02.19) Während Wolfgang Brügge, Coach beim 1. HC Ibbenbüren, rein gar nichts zu kritisieren hatte, steckte Gegner TSV Ladbergen die vierte Niederlage in Serie ein (20:30/12:13). Ein triftiger Grund für die neuerliche Pleite: die Personalsituation. Beim TSV werden die Prioritäten anders gesetzt.

Viele Youngster liefen für Ladbergen auf. Ein Weg, der nun noch stärker forciert werden soll. "Aufsteigen können wir eh nicht mehr", so Trainer Holger Kaiser. "Deshalb haben wir nun das Ziel, dass die jungen Leute Verantwortung übernehmen." Und: "Das hat gut geklappt, auch wenn es nicht gereicht hat", merkte Kaiser an. Denn Ibbenbüren stand in der Deckung ziemlich sicher. 

Wolfgang Brügge und Holger Nieters gaben ihrem HC nämlich vor, in der 6:0-Deckung stehenzubleiben und ja nicht herauszurücken. Das hat zum Teil richtig gut geklappt. Und stets als dies klappte, baute Ibbenbüren seine Führung aus. Mitte der ersten Halbzeit ließen die Hausherren allerdings ein wenig nach. "Da gab es dann einige Leichtfertigkeiten, die Spieler sind zum Teil herausgerückt", befand Brügge. Die Konsequenz: Ladbergen kam wieder heran. Das 12:13 zur Pause war aus der Sicht von Stefan Ferlemann, Sportlicher Leiter der Gäste, sogar noch etwas zu wenig: "Da hätten wir schon führen können."

Tschüss, Schlendrian

Doch der Schlendrian der Heimsieben ließ nach. Ibbenbüren reagierte nach dem Pausentee so, wie es sich wohl jeder Trainer auf dieser Welt wünscht: mit einem 10:1-Lauf (23:13/46.). "Da sind wir dann hinten stehen geblieben. Das war richtig top", freute sich Brügge. "Technisch und spielerisch waren wir besser. Vorne konnten wir unsere Konzepte gut spielen", ergänzte Ibbenbürens Coach. 

Neben der Personalsituation setzte den Ladbergenern eine weitere Sache zu: der Kopf. Bei solch einem brutalen Lauf des Gegners kann das Selbstvertrauen und der Glaube schon einmal verloren gehen. "Im Angriff fehlte einfach die Durschlagskraft", meinte zudem Ferlemann. "Ibbenbüren kam so zu einfachen Toren. Wir haben einfach viel zu viele Fehler gemacht!"

Kaiser hingegen war vor allem mit dem Kreis-Zusammenspiel in Halbzeit eins zufrieden: "Da haben wir uns schöne Szenen herausgespielt. Wir hatten ein junges Team, dass es 45 Minuten lang super gut gemacht hat." Ferlemann ergänzte: "Was fehlt, ist einfach ein Erfolgserlebnis ..."

1. HC Ibbenbüren - TSV Ladbergen     30:20 (13:12)
1. HC: Timmerhindrick, Nottekämper - Menger (9), Westkamp (6), Elbert, Nieters (je 4), Dölemeye (2), Windmann (2/1), Dorn, Tenberg, Albers (alle 1), Heinze
TSV: Hollenberg, Kaiser - Schedeit (4/4), Dellbrügge (4), Friese, Minnerup (je 3), Holdsch, Schröer, Meyer (alle 1), Ruthenschröer



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