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Landesliga 2

Lennard Schmidt von Vorwärts Gronau tauchte fünf Mal "torfolgreich" vor dem Havixbecker Kasten auf.

Gronau erreicht Ligaverbleib auf die taktische Tour


Von Andreas Teipel

(09.04.19) Noch drei Spiele zu spielen, acht Punkt Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz - Vorwärts Gronau hat das Klassenziel erreicht. Als Aufsteiger, der zu Saisonbeginn schon von einigen als sicherer Absteiger gehandelt wurde. Bei SW Havixbeck machte die Mannschaft von Trainer Adam Fischer mit einem 25:23 (12:12)-Sieg den Deckel drauf. Für den Vorletzten der Liga, SW Havixbeck, wird hingegen der Abstieg nach zwei Jahren Landesliga immer mehr Gewissheit. Bei noch vier ausstehenden Spielen und sieben Zählern Rückstand bleibt eigentlich nur noch die Hoffnung auf ein Wunder.

Gefeiert wurde in Gronau allerdings kaum. Es gab Wichtigeres. Mit einer großen Gruppe ging es mit einem großen Trupp von Vereinsfunktionären am Samstag, einen Tag nach dem Spiel, nämlich auf nach Hamburg zum Final-Four im Deutschen Handball-Pokal. "Und da die meisten meiner Spieler auch gleichzeitig noch andere Funktionen - zum Beispiel als Jugendtrainer - aktiv sind, war für eine große Feier kein Spielraum", berichtet Fischer.

Es war jedoch eine sehr ausgeglichene Partie, in der vor allem die Havixbecker Rückraumspieler Johannes und Max Beumer der Gronauer Hintermannschaft arg zu schaffen machten. Umgekehrt kam auch der Gronauer Offensiv-Zug nicht recht ins Rollen. Zwölf Tore zur Pause sind für den zweibesten Angriff der Liga (!) eher unterdurchschnittlich. Aber es war eben Kampf angesagt, und den nahmen beide Seiten auch an.

Woschkowiak vielseitig und wertvoll

Der Büchsenöffner für Gronau war dann aber einer taktische Umstellung der Hintermannschaft. Malte Woschkowiak und Chris Walter wurden rausgeschickt, die Schnürsenkel der Beumer-Brüder zu verknoten. Und somit entstand ein Spiel 4-gegen-4 am Gronauer Kreis. Das verschaffte Vorwärts letztlich den Vorteil, den es für einen Sieg brauchte. Zehn Minuten vor Abpfiff setzte sich der Gast dann erstmals mit zwei Tore von 19:19 auf 19:21 ab, nachdem Havixbeck eigentlich immer mit ein, zwei Tore geführt hatte. Marius Schmidt und Woschkowiak langten hin. Und auch im Unterzahlspiel blieb Gronau gefasst, hatte stets eine Antwort auf Gegentreffer und setzte 29 Sekunden vor Ende - erneut durch Woschkowiak - mit dem 25:22 das entscheidende Tor.

Den vorläufigen Schlusspunkt hinter den Ausflug in die Landesliga könnte am Freitag dann der TV Verl setzen. Havixbeck muss dieses Nachholspiel in der Fremde gewinnen, ansonsten ist auch die letzte theoretisch Chance (den Rückzug eines höherklassigen Teams ausgenommen) dahin.

Tore für Havixbeck: J. Beumer (6/4), M. Beumer (5), Frieling (3), Brinkgerd (2), Wiesner (2), Leusmann (1), Chr. Mühlenkamp (1), Lügering (1), Schmidt (1), Lepke (1)

Tore für Gronau: Walter (9), Woschkowiak (3), L. Schmidt (3), M. Schmidt (2), Moss (2), Böing (2), Stienemann (2), Ibing (1), Nagelmann (1)



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