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Ein Synonym für Tempogegenstoß heißt bei Westfalia Kinderhaus Matthias Leenings. Unter anderem er wurde von Tormann Christopher Cooper immer wieder steil geschickt. Foto: Teipel

 

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Weniger Flick-Flack, mehr Knick-knack


Von Andreas Teipel

(08.04.19) Statt Flick-Flack wie im Anschwitzen gefordert hieß es im Spiel des TSV Ladbergen bei Westfalia Kinderhaus eher Knick-Knack ... also im übertragenen Sinne. Denn mit Lust hatte die Verletzung von Rückraum Spieler Robin Dellbrügge wahrlich nichts zu tun. Der halbrechte Rückraumspieler knickte in einer Rückwärtsbewegung unglücklich um und musste ausgewechselt werden. Eine wurfgewaltige Option ging den Gästen dadurch verloren, letztlich dann auch noch das ganze Spiel, in dem Westfalia mit 34:24 (18:11) leichtes Spiel hatte.

"Naja, man darf unser Spiel jetzt auch nicht nur an Robins Ausfall festmachen", meinte Ladbergens erfahrener Kreisläufer Thomas Cervernka gegenüber Heimspiel-online, "ich zum Beispiel war mit dem Kopf überhaupt nicht da." Ja, und dann stand im Kinderhauser Tor zu allem Unglück für Ladbergen noch Cervenkas ehemaliger Weggefährte aus Sendenhorst im gegnerischen Kasten. "Christopher Cooper hat ein paar richtig geil lange Bälle gespielt", sah Cervenka so manchen Ball über sich hinwegsegeln. Ein klarer Fall für Westfalias Matthias Leenings, Eike Siering und Konsorten. "Christopher war die ganze Zeit geistig auf der Höhe", lobte ihn sein Co-Trainer Michael Dreskornfeld, der Sebastian Dreiszis vertrat. 

Knöchelverletzung bedeutet Zäsur

Die Verletzung von Dellbrügge war dennoch eine frühe Zäsur im Spiel. Nach neun Minuten stand es noch 3:3. Dellbrügge war auch noch gar nicht in Erscheinung getreten. Vielmehr hatte die Kinderhauser Deckung Probleme Paul Schedeit in den Griff zu bekommen. Dennoch verlagerten sich die Vorteile im Spiel nach der Verletzung Dellbrügge zugunsten den Kinderhauser. Von 3:3 setzten sich die Gastgeber auf 6:3 ab. Eike Siering, Leening und Christopher Kohl trafen nacheinander. Kurzzeitig verkürzte Ladebergen noch einmal auf 7:8, doch dann marschierte Kinderhaus stramm nach vorne und setzte sich bis zur Pause auf 18:11 ab, später dann sogar auf 22:11.

Längst war spürbar, dass Ladbergen dieses Spiel nicht mehr drehen würde. Kinderhaus begann durchzuwechseln. Ladbergen verschaffte das noch einmal ein bisschen Luft, den Spielstand auf 20:25 zu korrigieren. Doch auch Tobias Berger hatte einen feinen Tag im Kinderhauser Rückraum. Zwei Treffer von ihm in Folge machten den Sack schließlich zu. Da fiel auch die dritte Zeitstrafe für Michel Schulz nicht mehr ins Gewicht. Für Dellbrügge heißt es nach seiner Knieverletzung in Telgte erneut Zittern, denn die Knöchelverletzung könnte ihn für mehrere Wochen - vielleicht sogar bis Saisonende - aus dem Rennen nehmen.

Tore für Kinderhaus: Kohl (10), Berger (8), Siering (6), Leenings (3), Pakullat (2), Scholz-Sadebeck (1), Würthwein (1), Spreer (1), Edgren (1), Jung (1)

Tore für Ladbergen: König (7/2), Schedeit (6), Schröer (4), Minnerup (2), Cervenka (2), Friese (2), Ruthenschröer (1),



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